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Niedersachsen - Chemie
BubiBubu
Schüler | Niedersachsen
vor 12.04.2011 um 07:06 Uhr
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BubiBubu
Schüler | Niedersachsen
vor 12.04.2011 um 07:06 Uhr
Thematischer Schwerpunkt 1: Umweltbereich Wasser

Gleichgewichtsreaktionen und deren Verlagerung nach Le Chatelier

Prinzip des kleinsten Zwanges von Le Chatelier und Braun:
Übt man auf ein System im Gleichgewicht einen äußeren Zwang aus (z.B. Temperatur- oder Druckerhöhung), so reagiert das System so, dass dieser Zwang so gering wie möglich gehalten wird.
• Kann bei Reaktionen eine Hin- und Rückreaktion stattfinden, so bildet sich ein chemisches Gleichgewicht
’ Laufen sowohl Hin- als auch Rückreaktion gleichzeitig und ungehemmt ab, werden diese Reaktionen als reversible Reaktionen bezeichnet
§ diese finden nur in einem geschlossene System1 ohne weitere ----- - - -- --Stoffkomponenten statt
• Es werden bei einem chemischen Gleichgewicht nie alle Edukte (Ausgangsstoffe) umgesetzt
’ Verhältnis von Edukten zu Produkten ist abhängig davon, welche Reaktion (Hin- bzw. Rückreaktion) bevorzugt abläuft, bei den gegebenen Bedingungen
• Auch andere Reaktionen, mit vollständigem Umsatz der Edukte, können unter speziellen Bedingungen umkehrbar sein, wie die Knallgasreaktion
=> Ein chemisches Gleichgewicht kann sich nur in einem geschlossenen Reaktionssystem mit umkehrbaren Reaktionen einstellen

• Je nach Bedingungen läuft die Hin- bzw. Rückreaktion bevorzugt ab
’ Es bildet sich nach einer Einstellzeit ein Zustand, bei welchem so viele Edukte zu Produkten reagieren, wie Produkte zu Edukten
§ vHin = vRück 2: die Reaktionsgeschwindigkeiten sind gleich
§ Die Konzentrationen sind konstant ’ chemisches Gleichgewicht! (Reaktionen laufen aber noch immer weiter ab, auch bei konstanten Konzentrationen)
’ Man spricht dann auch von einem dynamischen Gleichgewicht
• Die Lage des Gleichgewichts, ist durch das Konzentrationsverhältnis der beteiligten Stoffe bestimmbar
o Man sagt, wenn das Gleichgewicht auf der Eduktseite liegt, es wäre 'links'
o Umgekehrt spricht man 'rechts' wenn das Gleichgewicht auf der Produktseite liegt
• Die Lage wird über das Massenwirkungsgesetz (MWG) beschrieben:

K = ( c(Produkt1) * c(Produkt2) ) / ( c(Edukt1) * c(Edukt2) )

Massenwirkungsgesetz:
Das Produkt der Konzentrationen der Produkte geteilt durch das Produkt der Konzentrationen der Edukte ist bei konstanter Temperatur und konstantem Druck eine Konstante (Gleichgewichtskonstante K).

• Stöchiometriezahlen werden als Exponenten der Konzentrationen im MWG eingesetzt
• Es müssen für das MWG die Konzentrationen nach der Einstellzeit genommen werden
’ nicht die Ausgangskonzentrationen

Ist die Gleichgewichtskonstante K = 1, so liegt das Gleichgewicht in der Mitte, ist sie jedoch größer als 1 (K > 1), so liegt das Gleichgewicht rechts. Ist K < 1, liegt das Gleichgewicht links.
Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts

• Nach Le Chatelier reagiert ein im Gleichgewicht befindliches System bei Störungen von außen so, dass diese Störungen so gering wie möglich gehalten werden.

Verhalten bei einem Temperaturanstieg/Energiezufuhr:
• Bei exothermen Reaktionen werden weniger Produkte aus den Edukten gebildet
• Die endotherme Rückreaktion wird nämlich bevorzugt, da sie die Energie nutzen kann
’ die Gleichgewichtskonstante sinkt, Verlagerung nach links
• Dagegen werden bei endothermen Reaktionen mehr Produkte gebildet, da die Energie für die Hinreaktion geliefert wird
’ die Gleichgewichtskonstante steigt, Verlagerung nach rechts
• Energieentzug sorgt für Energiebildung zum Ausgleich

Verhalten bei Druckänderungen:
• Druckerhöhung ` Energieerhöhung
Verhalten bei Druckänderung am Beispiel Stickstoffdioxid (NO2):
• 2 Moleküle Stickstoffdioxid (NO2) können zu einem Molekül Distickstofftetroxid (N2O4) reagieren:
2NO2 Ì N2O4
• 1 mol eines (idealen) Gases 3 hat ca. 22,414 L/mol
’ 2 NO2 verbrauchen also 2x 22,414 L/mol und 1 N2O4 nur 22,414L/mol
’ 1 N2O4 nimmt also weniger Volumen ein als 2 NO2 (die Hälfte)
• Wird der Druck erhöht, so verschiebt sich die Gleichgewichtslage nach rechts, da das System durch Platzeinsparung versucht die äußere Störung so gering wie möglich zu halten
’ Le Chatelier!
• Wird der Druck dagegen vermindert, verschiebt sich die Gleichgewichtslage nach links, da mehr Platz zur Verfügung steht und sich so dem Druck entsprechend anpasst
=> Achtung(!): Wie sich der Druck auf die Gleichgewichtslage auswirkt ist von Reaktion zu Reaktion unterschiedlich! Es muss darauf geachtet werden welche Seite weniger Platz verbraucht um dann Le Chatelier anwenden zu können!

Katalysatoren
• Sie beeinflussen die chemische Gleichgewichtslage nicht, da sowohl Hin- als auch Rückreaktion gleichermaßen beeinflussen
• Nur die Reaktionsgeschwindigkeit nimmt zu, sprich die Einstellzeit wird verringert

Veränderungen der Konzentrationen
• K ist grundsätzlich unveränderlich/konstant bei Konzentrationsänderungen
’ Wird die Menge der Edukte erhöht, erhöht sich auch die Menge der Produkte
’ Die Ausbeute wäre im Verhältnis noch immer die gleiche
Möglichkeiten des Einflusses durch Konzentrationsänderungen
• Soll bspw. eine erhöhte Produktbildung stattfinden, muss die Konzentration eines Edukts verändert werden
• Hier lässt sich über das Massenwirkungsgesetz argumentieren:
A + B Ì C + D
K = = konstant A, B, C und D sind Konzentrationen
• wird c(A) erhöht, so erniedrigt sich c(B) und c(C) sowie c(D) steigen an
’ B wird also besser umgesetzt!
Endstoffentzug:
• Wird ein Endstoff/ein Produkt bei einer Reaktion entfernt, so versucht das System den entstehenden Stoffmangel auszugleichen
’ Rückreaktion wird verringert
’ Es werden immer mehr Produkte gebildet, damit sich ein Gleichgewicht einstellen kann
’ am oberen Beispiel: z.B. c(C) wird erniedrigt ’ c(D) steigt, also sinken auch c(A) und c(B)
=> Es kann war zu unterschiedlichen Ausbeuten kommen, das Gleichgewicht bleibt aber gleich!

Zusammenfassung:
Will man eine möglichst hohe Ausbeute an Produkten erreichen, so muss man:
• Temperatur und Druck so verändern, dass das Gleichgewichtssystem dem Zwang in Richtung Produkte ausweicht
• die Konzentration eines Ausgangsstoffes erhöhen
• ein Produkt ständig entfernen (Endstoffentzug)
• bei Bedarf, wenn schnell produziert werden soll, einen Katalysator hinzufügen
’ Dieser erhöht nur die Reaktionsgeschwindigkeit, nicht die Gleichgewichtslage!


Protolysegleichgewichte (Protonübertragungs-Gleichgewichte)

Definition der Säure und Base nach Brønsted:

Säure: H+ Donator
Base: H+ Akzeptor

• Lässt man eine Säure HA mit einer Base B reagieren, so wird ein Proton (H+) von der Säure auf die Base übertragen
HA + B Ì A- + HB+
• Bei der Rückreaktion wird vom Teilchen HB+ ein Proton auf das Teilchen A- übertragen
’ HB+ wirkt als Säure und A- als Base!
§ A- ist die korrespondierende Base zu HA
§ HB+ ist die korrespondierende Säure zu B
’ Das Acetat-Ion ist die korrespondierende Base zur Essigsäure
’ Das Ammonium-Ion ist die korrespondierende Säure zur Base Ammoniak
• Säuren und Basen müssen nicht notwendigerweise neutrale Stoffe sein
’ Auch Ionen können als Säure bzw. Base fungieren, je nachdem ob sie Protonen aufnehmen oder abgeben
§ Man unterscheidet je nach Ladung zwischen Neutral-, Kation-, Anionsäuren und -basen
Beispiele für verschiedene Säuren und Basen
Neutralsäuren HCl, H2SO4, HNO3, H2O
Kationsäuren H3O+, NH4+
Anionsäuren HCO3-, HSO4-, HPO42-
Neutralbasen NH3, NR3, H2O
Kationbasen [Al(H2O)4(OH)2]+ , [Zn(H2O)3OH]+, N2H5+
Anionbasen OH-, Cl-, HSO4-, CN-, SO42-

• Ampholyte (also amphotere (beidseitige) Stoffe)sind Stoffe oder Teilchen die je nach Reaktionspartner sowohl als Säure, als auch als Base fungieren können
’ z.B. H2O, HSO4-, HPO42-
So wirkt zum Beispiel Wasser gegenüber HNO3 als Base und gegenüber NH3 als Säure:
H2O + HNO3 Ì H3O+ + NO3
H2O + NH3 Ì NH4+ + OH

Löslichkeitsgleichgewicht

• Beschreibt das dynamische Gleichgewicht zwischen Bodenkörper und einer gesättigter Lösung
’ Auch wenn bereits ein Stoff ausgefällt wird, löst er sich immer wieder erneut und fällt neu aus, bis die Auflösegeschwindigkeit gleich der Ausfallgeschwindigkeit ist
• Ist der Lösungsvorgang exotherm, so nimmt die Löslichkeit mit steigender Temperatur ab
• verläuft der Lösungsvorgang endotherm, so nimmt die Löslichkeit bei Temperaturerhöhungen zu
’ Erklärung nach Le Chatelier
• Ein Löslichkeitsprodukt KL (Tafelwerk Seite 133) gibt die maximal in der Lösung möglichen Konzentration an
• Die Löslichkeit l lässt sich mit einer Formel für die Löslichkeit (TW S. 141) berechnen

Berechnungen zum Löslichkeitsprodukt KL

Das Löslichkeitsprodukt
• Das heterogene Gleichgewicht zwischen der gesättigten Lösung eines Salzes und seinem festen Bodenkörper wird durch das Löslichkeitsprodukt beschrieben
’ Die Gleichgewichtsreaktion kann wie folgt formuliert werden:
A+B- (s) Ì A+(aq) + B-(aq)
• Es ist ein dynamisches Gleichgewicht, da im Zeitmittel so viele Ionen in Lösung gehen wie, an der Kristalloberfläche auskristallieren (bzw. ausfallen)
’ Das Massenwirkungsgesetz lautet hier also:
K=(c[A+]Åc[B-]) / c[AB]
• Da die Konzentration des Feststoffs von seiner Menge unabhängig ist, kann diese als konstant betrachtet werden (c[AB] wird 1 gesetzt)
’ AB wird deshalb nicht gesondert bestimmt, sondern zur Gleichgewichtskonstanten K zu einer neuen Konstante KL zusammengefasst
• Die Gleichgewichtsbedingung lautet dann:
KL = c[A+]Åc[B-]
• Die Stöchiometrie des Salzes spielt auch in die Form der Beziehung für das Löslichkeitsprodukt ein.
’ so gilt für ein Salz vom Typ AB2
AB2ÌA2++2B-
und damit: KL= c[A2+]Åc[B-]2
• Ist das Produkt der Konzentrationen in der Lösung kleiner als das des Löslichkeitsproduktes, so liegt keine gesättigte Lösung vor
’ Es ist kein Bodenkörper vorhanden
• Überschreitet das Produkt dagegen die Konzentration des Löslichkeitsprodukts, so wird die Lösung übersättigt und das Salz muss auskristallieren/ausfällen
’ die Lösung ist thermodynamisch instabil und nur zeitlich begrenzt haltbar
• Da das Löslichkeitsprodukt temperaturabhängig ist, sind in die in den Tabellenwerken aufgeführten Werke meistens bei 25°C
’ Die Tabelle ist in unserem Tafelwerk auf Seite 133
• Durch die Stöchiometrie der Salze kommt es zu unterschiedlichen Dimensionen beim Aufstellen der Beziehungen für das Löslichkeitsprodukt
’ Ein unmittelbarer Vergleich der Löslichkeit von Salzen über den Wert des Löslichkeitsprodukts ist nur bei gleicher Einheit möglich
’ Einheit ist bspw. mal mol5 Å L-5 und bei anderen mol2 Å L-2

Berechnungen zum Löslichkeitsprodukt

• Ist das Löslichkeitsprodukt eines Salzes bekannt, so kann die Konzentration einer gesättigten Lösung bestimmt werden
• Es lassen sich auch weitere Aufgaben mit dem Löslichkeitsprodukt bestimmen
Beispielaufgabe anhand eines AB-Salzes

Aufgabe:
Wie hoch ist die Konzentration einer gesättigten AgCl-Lösung, wenn
KL(AgCl) = 1,6 Å 1010mol2 Å L-2 ist?

Lösungsweg:
AgCl Ì Ag++Cl-
KL = c[Ag+]Åc[Cl-]
c[Ag+] = c[Cl-]
KL = c[Ag+]2
c[Ag+] = = 1,26 Å 105 mol Å L-1

Lösung:
• Die Stoffmengenkonzentration an AgCl ist demnach ebenfalls 1,26 Å 105 mol Å L-1 .
• Umrechnung in g/L
M = 107,87 g/mol + 35,45 g/mol = 143,32 g/mol
• 1,26 Å 105 mol Å L-1 Å 143,32 g/mol = 1,81 Å 10-3 g/L

Beispielaufgabe anhand eines AB2-Salzes

Aufgabe:
Berechne die Konzentration einer gesättigten Calciumfluorid-Lösung (CaF2).

Lösungsweg:
KL(CaF2) = 3,9Å1011 mol3 ÅL-3
KL = c[Ca2+] Å c[F]2 ; c[Ca2+] = x ; c[F] = 2x
KL = xÅ(2x)2
KL = 4x3
x = = 2,14Å104 molÅL-1
x = 2,14Å10-4molÅL-1 = [Ca2+]
Da die Konzentration von CaF2 ebenso hoch ist wie die Konzentration an Ca2+-Ionen, beträgt die Löslichkeit des Salzes 2,14 Å 10-4 mol/L.

Salz: Metall-Kation + Säurerest-Anion

basische Salze:
• Phosphate (PO43-), Sulfide, Hydroxide...
• Carbonate sind teilweise schwer löslich in Salzverbindungen
’ Das Säurerest-Anion muss als Base fungieren (siehe pKB-Wert)

saure Salze:
• Das Säurerest-Anion muss als Säure fungieren (siehe pKS-Wert)
’ z.B. Hydrogensulfat ( HSO4-)

Ampholyte (also amphotere (beidseitige) Stoffe)sind Stoffe oder Teilchen die je nach Reaktionspartner sowohl als Säure, als auch als Base fungieren können
’ z.B. H2O, HSO4-, HPO42-
So wirkt zum Beispiel Wasser gegenüber HNO3 als Base und gegenüber NH3 als Säure:
H2O + HNO3 Ì H3O+ + NO3
H2O + NH3 Ì NH4+ + OH

Einfluss des pH-Wertes auf die Gleichgewichtslage
• Der Einfluss des pH-Wertes kann über die Handerson-Hasselbalch-Gleichung bestimmt werden:
pH = pKS + lg( c(A-) / c(HA) ) (TW S.141)
• Bezug zur Wasserhärte:
Ca2+ + 2 HCO3- Ì CaCO3 + H2O + CO2
’ wird hier mehr Säure hinzugefügt, so verschiebt sich die Gleichgewichtslage nach links
’ wird mehr Base hinzugefügt, so verschiebt sich die Gleichgewichtslage nach rechts

Wasserhärte
• Grad an gelösten Magnesium-/Calcium-Ionen im Wasser
• Es wird unterteilt in hartes und weiches Wasser:
o Hart: Ionen-reich; Seife fällt aus; hartes Gefühl
§ führt zur Verkalkung von Haushaltsgeräten
§ es ist mehr Spül- und Waschmittel nötig
o Weich: Ionen-arm; „normale Reaktion mit Seife“; seifiges Gefühl
§ günstiger für alle Anwendungen mit erhitztem Wasser
§ sehr starke Schaumbildung und schlechte Entfernbarkeit von Seife
’ Regenwasser ist weich

Es gibt eine Temporäre oder Carbonathärte:
Beim Erhitzen ist diese Härte häufig an v.a. Heizspiralen und Heizflächen von Töpfen in Form von Kalk (CaCO3) zu sehen:
Ca2+ + 2 HCO3- Ì CaCO3 + H2O + CO2

Permanente Härte
Härte durch Sulfate wie Gips, Phosphate oder Silicate, die sich beim erhitzen eher lösen, anstatt auszufallen

Entstehung der Härte
• Saurer Regen löst die Erdalkalimetalle in den Bodenschichten
• Durch Erdalkalimetall-Ionen angereicherter Regen sickert ins Grundwasser
’ Das Grundwasser wird hart
Bestimmung der Härte mit EDTA
• EDTA-Metallion-Chelatkomplex
EDTA-Molekül
Komplexometrische Titration mit dem Chelator4 EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure)














EDTA bildet einen 1 zu 1 Komplex, bevorzugt mit 2-fach positiv geladenen Metall-Ion.

Versuch zur Bestimmung der Wasserhärte mit EDTA

Material:
Bürette, Becherglas, Rührfisch, Magnetrührer, 0,01molare EDTA Lösung, Puffertablette (pH=11 Puffer Ammoniak-Ammoniumacetat; Eriochromschwarz T), 100ml destilliertes Wasser, 2ml 25% Ammoniak, 2 Tropfen Methylorange

Aufbau und Durchführung
1. Die Bürette wird mit der 0,01molaren EDTA-Lösung befüllt
2. Das Becherglas wird mit 10ml Testlösung, 90ml dest. Wasser, dem Rührfisch, 2ml 25%ige Ammoniak-Lösung und 2 Tropfen Metyhlorange befüllt und auf den Magnetrührer gestellt
’ Die Lösung ist Rot (Das im basischen gelbe Eriochromschwarz T bildet mit Calcium und Magnesium einen einfach purpurnen, mit methylorange, roten Komplex
3. Es wird mit der EDTA-Lösung titriert und das EDTA bildet mit den Calcium- und Magnesium-Ionen als Chelatbildner einen stabilen Komplex.
4. Bei einem pH-Wert von 8 ist nur der Calciumkomplex stabil.
’ Am Umschlagpunkt (die rote Lösung wechselt zu grau) wird der pH-Wert auf 11 erhöht und es werden die Magnesium-Ionen heraustitriert.
’ Hier wechselt die Lösung von grau nach grün

Berechnung:
Es wurden beispielsweise 11ml der 0,01 molaren EDTA-Lösung für das Calcium benötigt und weitere 5ml für das Magnesium (also insgesamt 16ml):
’ Da es eine 1 zu 1 Komplexbildung ist, kann leicht berechnet werden mit der Formel:
bzw. n = c*V
n(Ca) = 0,01mol/L * 0,011L = 0,00011mol
n(Mg) = 0,01mol/L * 0,005L = 0,00005mol
’ Gesamthärte berechnen (Summe der beiden Konzentrationen

c(Ca und Mg) = 0,16mmol/0,01L = 16mmol/L, was einem deutschen Härtegrad von 89,6dH° entsprechen würde, was sehr, sehr hart ist (über 22 ist bereits sehr hart).
Alternative Auswertung einer anderen Aufgabe mit der Titrationsformel z1*c1*V1=z2*c2*V2:
Komplex entsteht 1:1 => also: z1=z2=1 mit c(Ca2+) * V(Wasser) = c(EDTA) * V(EDTA)

daraus bei 100mL Vorgabe die Formel aus der Literatur:
1mL EDTA 0,01 mol/L = 0,1mmol Ca2+/L = 0,4mg/L = 0,5608 °dH

Entfernung der Wasserhärte
• Entcarbonisierung durch Calciumhydroxid
• Ionenaustausch: Calcium- und Magnesium-Ionen werden durch Natrium-Ionen ausgetauscht
• Durch Komplexbildung mit Polyphosphaten, was aber zur Überdüngung von Oberflächengewässern führen kann. (Mittel in bspw. Calgon)
• Silikate (Bilden Hohlräume)

Sauerstoffgehalt:
• Sauerstoffgehalt im Wasser = Konzentration von gelöstem Sauerstoff im Wasser
• Viele Wasserorganismen benötigen den Sauerstoff zum Atmen
’ Fische benötigen mindestens 2,5-3mg O2 /L
• Die Temperatur hat einen direkten Einfluss auf den Sauerstoffgehalt
• Zu niedriger Sauerstoffgehalt ist Ursache für das Umkippen eines Gewässers

Sauerstoffbestimmung – Membranpolarometrisches Verfahren
• Ein galvanisches Element erzeugt eine Spannung
’ Die Spannung wird durch die Konzentrationsänderung verändert
• Es wird eine Gegenspannung angelegt und die Spannung des galvanisches Elementes ändert sich dann bei Sauerstoffzufuhr
• Sauerstoff wird an der Kathode (Minuspol) reduziert und ändert den Polarisationsstrom
• Die Änderung dieses Polarisationsstromes ist proportional zur Masse des umgesetzten Sauerstoffs:
’ Konzentrationsänderung um 1mg/L O2 entspricht einer Stromänderung von etwa 0,075A
• Die dafür gebauten Messgeräte berechnen die Sauerstoffsättigung der Probe in % unter Einbeziehung der Temperatur, des Luftdruckes, des Wertes der O2-Sättigung mit gegebenenfalls nötiger Salz-Korrektur
’ Das Ergebnis würde digital angezeigt werden
Titrimetrische Bestimmung nach Winkler

1. Im alkalischen (basischen) Milieu oxidiert in Wasser gelöster Sauerstoff Mn2+-Ionen zu schwer löslichem Mangan(III)-oxihydroxid (MnO(OH))
’ Sauerstofffixierung
4 Mn2+ + O2 + 8 OH- ’ 4 MnO(OH) + 2 H2O
2. Durch Zugabe einer Säure wird der pH-Wert gesenkt. Dabei gehen die schwerlöslichen Manganverbindungen wieder in die Lösung als Mn3+-Ionen
’ Auflösen des Niederschlags in einer Säure
4 MnO(OH) + 12 H3O+ ’ 4 Mn3+ + 20 H2O
3. Daraufhin wird diese Lösung mit einer Natriumiodid- und Stärkelösung (Iod ist ein Mittel um Stärke nachzuweisen und umgekehrt). Die Mn3+-Ionen oxidieren nun Iodid-Ionen zu Ion, wobei sie zu Mn2+ reduziert werden. Die Stärkelösung dient als Indikator, da sie molekulares Iod in einer Blaufärbung anzeigt.
’ Reduktion von Mn(III) zu Mn(II) mit Iodid
4 Mn3+ + 4 I- ’ 4 Mn2+ + 2 I2
4. Das entstandene Iod wird durch eine Titration mit Natriumthiosulfat-Lösung wieder zu Iodid-Ionen reduziert, wobei sich die Lösung wieder entfärbt.
’ Reduktion des gebildeten Iods zu Iodid durch Titration
2 I2 + 4 S2O32- ’ 4 I- + 2 S4O62-
’ Besonderheit dieser Teilgleichung: Im S4O62- hat der Schwefel eine gebrochene Oxidationszahl von 2,5.

5. Berechnung: Von dem Verbrauch bei der Titration mit der Natriumthiosulfat-Lösung kann man indirekt auf das gebildete Iod schließen, davon auf das gebildete Mn(III) und davon wiederum auf das benötigte Mn(II), was für die Sauerstofffixierung notwendig war.
’ An der Gesamtgleichung wird deutlich, dass 4 Einheiten Natriumthiosulfat für ein Sauerstoffmolekül benötigt werden:
O2 + 4 S2O32- + 2 H2O + 4Mn2+ + 4 I- ’ 4 OH- + 2 S4O62- + 4Mn2+ + 4 I-
’ Die 4Mn2+ und 4I- werden als 'Umweg' genutzt um vom Natriumthiosulfatverbrauch auf den Sauerstoffgehalt schließen zu können. Das Natriumthiosulfat oxidiert den Sauerstoff nicht direkt! Zum Verständnis wurde deshalb in der Gesamtgleichung 4Mn2+ und 4 I- in blau aufgeführt (diese würden in der Gesamtgleichung wegfallen, da sie so verbraucht werden, wie sie entstehen)

6. Berechnung: n(S2O32-) * ¼ = n(O2)

Durchführung:
• Die Konzentration der zugegebenen Iodidlösung muss nicht bekannt sein.
’ Sie wird üblicherweise so gewählt, dass die Sauerstoffmenge erfasst werden kann
’ Zugabe von Stärkelösung zur Verstärkung der Iodfarbe gegen Ende der Titration
• Meist wird c(S2O32-) = 0,01 mol/L gewählt

Auswertung
• Achtung(!): Die Durchführung erfolgt üblicherweise so, dass die Probeflasche mit der Wasserprobe und den Chemikalien (meist 2mL) auf 100 mL aufgefüllt wird.
’ d.h., das Probevolumen wäre hier nur 98mL!


Probe wie dargestellt, Verbrauch z.B. 25 mL Thiosulfat

a) Titrationsgleichung: z(O2) = 4; z(S2O32-) = 1 2 S-Atome werden um 0,5 erhöht

4x c(O2) x 0,098L=1x0,01mol/L x 0,025L
c(O2) = 0,00064mol/L => 32 g/mol * 0,00064mol/L = 0,0204 mg/L
b) alternativ:
• 1mL Thiosulfat enthalten 1x10-5 mol, die entsprechen mit dem Verhältnis der Redoxwertigkeit (z(O2) = 4 z (S2O32-) = 1) 0,25x10-5 mol O2
’ daraus folgen 0,08mg O2
• 25mL Thiosulfat ergeben 2mg O2 in 98mL
’ c(O2) = 2mg/0,098L = 0,0204 mg/L

Eutrophierung
• übermäßige Anreicherung von Nährstoffen in einem Lebensraum (Überdüngung)
• sorgt für einen erheblichen Anstieg der Biomasse

Natürliche Ursachen der Eutrophierung (eher selten):
’ Zuflüsse, Einschwemmungen von organischen Stoffen (toter Biomasse wie Laub oder Leichen)
’ Einträge durch Luftstäube oder Einschwemmungen von Mineralsalzen

Anthropogene Ursachen
a) Mineralstoffe aus Dünge- und Waschmitteln (PO43- ; NO3-, NO2-)
’ sorgt für mehr Phytoplankton, Algen, tote Biomasse und einen erhöhten O2-Verbrauch
b) Organisches Material aus der Landwirtschaft (Molke, Gülle ’ tote Biomasse)
c) Systemfremde Stoffe (z.B. diverser Müll)
’ sorgen für pH-Wertänderungen und Schwermetall-Anreicherungen
’ Denaturierung von Proteinen durch Säuren
=> Selbstreinigungskraft des Gewässers wird zerstört

Ablauf der Eutrophierung:
1. Wird der Lebensraum mit Nährstoffen angereichert, nimmt das Pflanzenwachstum zu (+Biomasse)
’ Konkurrenz ums Licht steigt
’ Konkurrenz der Arten
2. Zunahme der Konsumenten 1. Ordnung
3. Zunahme der Konsumenten 2. Ordnung
’ höherer O2-Verbrauch; CO2 Zunahme
’ NH4+ Anteil steigt; CH4 und H2S (giftig) steigen auf (Fäulnisgase)
4. Destruenten nehmen zu
’ Bakterien können unter anaeroben (sauerstoffarmen) Bedingungen auf Gärung umschalten
’ CO2 steigt auf
5. Zunahme von totem Material
6. Die Zone der Sauerstoffzehrung weitet sich aus, bis das gesamte Epilimnion erfasst ist
=> Der See 'kippt um'

Maßnahmen gegen Eutrophierung:
• Teich ablassen, ausbaggern und den Faulschlamm in die Kläranlage bringen
• Druckluft für Tiefenwasser
• Naturschutzgebiete ausweisen
• Auflagen für die Landwirtschaft erhöhen
Redox- und Fällungsreaktionen bei Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung

Bedeutung des chemischen und biologischen Sauerstoffbedarfs (CSB/BSB)
• Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) und der biologische Sauerstoffbedarf (BSB) sind Summenparameter zur Bestimmung der Qualität des Wassers
• sie geben an, wie viel Sauerstoff zur Oxidation der organischen Stoffe und somit der Reinigung des Wassers gebraucht wird ’ Angabe in mg/l oder g/m3
• Sollte der der aerobe Abbau durch Bakterien nicht alle biologisch abbaubaren Stoffe oxidieren, kann der Rest durch den chemischen Sauerstoffbedarf oxidiert werden
• Häusliches Abwasser hat einen doppelt so hohen CSB wie BSB (ca. 600 mg/L)

BSB-Allgemeines
• Kennzahl ist meistens BSB5, da bei der Verdünnungsmethode die Probe 5 Tage lang stehen gelassen wird
’ sprich: BSBn ; n = Tage
• Die Belastung des Abwassers durch 1 Person pro Tag wird durch den Einwohnerwert angegeben: 1 Einwohner = 60g BSB / Tag

BSB-Bestimmung
• Die Oxidation der Wasserinhaltsstoffe (z.B. tote Biomasse) erfolgt durch den Luftsauerstoff mittels heterotropher Mikroorganismen, welche diesen Sauerstoff veratmen
• Bei einer Selbstverdauung von Mikroorganismen kann biologischer Abbau vorgetäuscht werden ’ Kann zum Ausfall einer Kläranlage führen ’ Deshalb wird die Kohlenstoffdioxidproduktion gemessen
• Es gibt drei verschiedene Verfahren, welche ähnlich ablaufen:
Manometrische Methode
• Eine Flasche wird mit einer bestimmten Menge Wasser und Luft befüllt und bei konstanter Temperatur luftdicht verschlossen
’ der Druck wird mit einem Manometer bestimmt
• CO2 wird nun chemisch gebunden
’ Sauerstoffverbrauch bewirkt Druckabnahme
’ Daraus lässt sich der Sauerstoffbedarf berechnen
Vorteile Nachteil
- Möglichkeit der laufenden Aufzeichnung der Entwicklung des Sauerstoffbedarfs
- Wasser geht wird in ursprünglicher Konzentration verwendet - erheblicher apparativer Aufwand


Verdünnungsmethode
• Die Gewässerprobe wird mit sauerstoffhaltigem Wasser verdünnt
’ der zu erwartende Sauerstoffbedarf ist geringer als in der Probe gelöster Sauerstoff 5
• Die Flasche wird mit verdünnter Lösung verschossen und bei konstanter Temperatur im Dunkeln aufbewahrt
• Der Sauerstoffgehalt wird am Anfang und nach 5 Tagen gemessen
• Aus der Differenz wird der biologische Sauerstoffbedarf errechnet


Vorteile Nachteile
- geringer Aufwand
- einfache Handhabung - keine kontinuierliche Erfassung der Entwicklung
- Hemm- & Giftstoffe werden verdünnt

Sapromatmethode
• Die Gewässerprobe wird in eine gasdicht verschlossenen Flasche gefüllt
’ An der Unterseite ist ein Gefäß mit Natronkalk
• Durch die Aktivität der Mikroorganismen bildet sich Kohlenstoffdioxid
• Der Natronkalk wird absorbiert
• Der entstehende Unterdruck wird manometrisch gemessen
’ Der Unterdruck ist proportional zur verbrauchten Sauerstoffmenge
• Vorteil: Die Messung kann bei gleichbleibender Stoffkonzentration ohne Begrenzung der Messzeit erfolgen

CSB – Allgemeines
• Ist wie BSB ein Maß für den chemischen Sauerstoffbedarf von Gewässern
’ im Umkehrschluss ein Maß für die Summe aller organischen Verbindungen im Wasser
• Dient zur:
§ Kontrolle in Klärwerken
§ Ermittlung der notwendigen Menge Chlor in Trinkwasser
• Als Oxidationsmittel wird meist Kaliumdichromat (K2Cr2O7) verwendet
’ dieses Oxidationsmittel zersetzt organische Stoffe zu Kohlenstoffdioxid
’ Aus dem Kaliumdichromat-Verbrauch kann auf den CSB geschlossen werden


CSB Bestimmung und Berechnung eines CSB-Wertes
• Einer Wasserprobe werden Schwefelsäure, Silbersulfat und Kaliumdichromat (K2Cr2O7) hinzugefügt
’ Die Silbersulfat wirken als Katalysator
’ Das Kaliumdichromat ist das Oxidationsmittel und zersetzt die organischen Substanzen
’ Chlor muss aus Proben vorher entfernt oder markiert werden, da es den Messwert fälschlicherweise erhöht
• 2 Stunden lang wird unter Rückfluss die Lösung erhitzt
• Nach der Abkühlung wird das nicht verbrauchte Oxidationsmittel mit Fe2+-Ionen bestimmt6 (Rücktitration)
Redox-Gleichung: Cr2O72- + 6 Fe2+ + 14 H3O+ ’ 2 Cr3+ + 6 Fe3+ + 21 H2O
• Über die Menge des verbrauchten Dichromats wird das verbliebene Dicromat berechnet, und daraus die Menge an verbrauchtem Sauerstoff ’ den CSB

Auswertung einer beispielhaften Aufgabe:

verwendete Lösungen:
• Dichromat: 0,02 mol/L
• Fe(II) 0,012 mol/L
’ beide Lösungen sind also redox-äquivalent!
20mL Wasserprobe und 100ml Dichromat ’ es wurden 60mL Fe-Lösung verbraucht
Rechenweg (lang und umständlich; häufig in Büchern und im Internet zu finden)
• 40mL Dichromat wurden durch das Wasser verbraucht
’ es muss die Differenz zu der Dichromat-Lösung ohne Wasserprobe genommen werden
’ 0,04L x 0,02 mol/L = 0,0008mol Dichromat
• Das Redox-Verhältnis von Dichromat zu Sauerstoff ist 6 zu 4
’siehe z (wandernde Elektronen) in der Spannungsreihe beim O2-Potenzial;pH ist hier egal
• Also muss der Wert von Dichromat mit 1,5 multipliziert werden: 0,0012 mol O2
• Umrechnung in g: 0,0012mol x 32 g/mol = 0,0384g O2 in 20mL Probe
• Umrechnung auf g/L: Mit 50 multiplizieren: 1,92g/L

kurzer Rechenweg (wie er bei uns im Unterricht verwendet wurde)
• Nutzen der Titrationsformel: z1c1V1 = z2c2V2 (siehe TW Seite: 141)
1 = Sauerstoff ; 2 = Dichromat
Einsetzen:
4x c(O2) x 0,02L = 6 x 0,02 mol/L x 0,04L
=> c(O2) = 0,06mol/L => 32g/mol x 0,06 mol/L = 1,92g/L
Da der CSB immer in mg/L angegeben wird, ist er hier 1920 mg/L!

Kläranlage und Haushalt
• Der CSB kann auch mittels eines Küvetten-Schnelltests bestimmt werden
’ dieser erhält bereits alle Reagenzien

• Der Dichromatverbrauch kann hier photometrisch bestimmt werden
• Partikulärer CSB:
o Durch Dichromat oxidierbare Feststoffe, die durch einen Membranfilter zurückgehalten werden (0,45µm)
• Gelöster CSB:
o gelöste Stoffe die den Membranfilter passieren
’ Im Ablauf einer biologischen Abwasser-Kläranlage meist gelöste, biotisch nicht abbaubare organische Stoffe

CSB und BSB im Zusammenhang
• Durch den Vergleich von CSB und BSB kann die Abbaubarkeit organischer Stoffe beurteilt werden
’ ist der BSB nur wenig kleiner als der CSB, so sind es gut abbaubare Stoffe
’ ist der BSB größer, dann sind die Stoffe persistent oder toxisch

Eliminierung von Stickstoffverbindungen durch Nitrifikation und Denitrifikation

Wichtigste Stickstoffverbindungen:
Summenformel Name Sonstiges
N2 Stickstoff Hauptbestandteil der Luft
NH3 Ammoniak Wasserlöslich, giftig
NH4+ Ammonium-Ion Nährsalz
NO3- Nitrat Nährsalz
NO2- Nitrit giftig
NOx Stickoxide Häufig in saurem Regen

Nitrifikation (auch Nitrifizierung)
• bezeichnet die bakterielle Oxidation von Ammonium über Nitrit zu Nitrat
’Nitrifikanten: Nitrosomonas, Nitrobacter
• Die Nitrifikation kann in zwei Teilprozesse gegliedert werden
’ 1. Reaktion vom Ammonium-Ion zu Nitrit
’ 2. Reaktion vom Nitrit zum Nitrat
1. Teilprozess (Rot heißt: Stoff wird reduziert; Grün heißt: Stoff wird oxidiert)
• Dieser Teilprozess lässt sich in mehrere Reaktionen aufgliedern:
1. Redoxreaktion: NH4+ + H+ + O2 ’ NH2OH + H2O
2. Oxidation : NH2OH + H2O ’ HNO2 + 4H+
3. Reduktion : 2 H+ + ½ O2 ’ H2O + 2e-
’ Elektronen werden über Cytochrom-C auf Sauerstoff übertragen
• Gesamtgleichung (Redoxreaktion):
NH4+ + 3/2 O2 ’ NO2- + 2H+ + H2O

2. Teilprozess
• Bei diesem Teilprozess wird Nitrit mit molekularem Sauerstoff zu Nitrat oxidiert.
’ Es ist aber eine Redoxreaktion, da der molekulare Sauerstoff reduziert wird
NO2- + ½ O2 ’ NO3-

Gesamtgleichung der Nitrifikation:
NH4+ + 2 O2 ’ NO3- + 2 H+ + H2O

Denitrifikation (Rot heißt: Stoff wird reduziert; Grün heißt: Stoff wird oxidiert)
• bezeichnet die Umwandlung des im Nitrat (NO3-) gebundenen Stickstoffs zu molekularem Stickstoff (N2)
• Dieser Vorgang wird von bestimmten heterotrophen7 und einige autotrophe8 Bakterien durchgeführt, welche als Denitrifikanten oder denitrifizierende Bakterien bezeichnet werden
• Dieser Prozess dient den Bakterien zur Energiegewinnung und wird auch als Nitratatmung bezeichnet (Form einer anaeroben Atmung)
• Die Denitrifikation lässt sich in 4 Teilprozesse gliedern:
1. Nitratreduktion: NO3- + 2H+ + 2e- ’ NO2- + H2O
2. Nitritreduktion: NO2- + 2H+ + e- ’ NO + H2O
3. Stickstoffmonoxidreduktion: 2 NO + 2H+ + 2e- ’ N2O + H2O
4. Distickstoffmonoxidreduktion: N2O + 2H+ + 2e- ’ N2 + H2O

=> Gesamtgleichung: 2NO3- + 12H+ + 10e- ’ N2 + 6 H2O

Eliminierung von Phosphat
• auch: Phosphoreliminierung, Phosphatelimination oder P-Elimination
• Phosphate und einige andere Phosphor-Verbindungen sind wichtige Pflanzennährstoffe
• Eine zu hohe Konzentration kann zu so starken Pflanzenwachstum führen, dass es zur Eutrophierung, bis hin zum Umkippen des Gewässers kommen kann
• Phosphate können Absorbiert werden (an Aluminiumoxid) oder ausgefällt werden mit Salzen von Eisen: Fe3+ + PO43- ’ FePO4
• Jedoch werden Eisen(III)-Zusätze meist vermieden, da Eisen(III)-Salze im Wasser sauer reagieren und teilweise in Wasser schnell Flocken von Eisen(III)-hydroxid bilden
’ Es wird stattdessen Eisen(II)-sulfat (Grünsalz), Eisen(II)-chlorid oder andere Fällungsmittel hinzugegeben
’ Eisen(II)-Salze sind leicht löslich und bilden im Wasser ein neutrales Milieu und keine flockigen Hydroxid-Niederschläge
’ Die Eisen(II)-Ionen oxidieren jedoch durch den Luftsauerstoff im Wasser schnell zu Eisen(III)-Ionen

Mögliche und typische Fällungsreaktionen:
Mit Eisen(III)-chlorid: PO43- + FeCl3 ’ FePO4 + 3 Cl-
Mit Natriumaluminat: PO43- + NaAl(OH)4 ’ AlPO4 + NaOH + 3 OH-
Mit Kalkmilch: PO43- + 3Ca(OH)2 ’ Ca3(PO4)2 + 6 OH-

Die Konzentrationen können mithilfe der Phosphat-Molydänblau-Methode fotometrisch bestimmt werden.

allgemeiner Versuchsaufbau: oben eine Bürette mit Maßlösung; unten einen Titrierkolben mit Probelösung
Gewässeranalytik

Titration

• auch: Titrimetrie, Volumetrie oder Maßanalyse
• Titration ist ein Verfahren zur quantitativen Analyse in der Chemie
• Einem bekannten Stoff mit einer unbekannten Konzentration (Probelösung oder Titrand) wird in einer gezielten chemischen Reaktion mit einer Maßlösung (Konzentration ist bei dieser bekannt; auch Titrator) umgesetzt
’ Dazu wird Tröpfchenweise die Maßlösung mittels einer Bürette hinzugegeben
’ bis zu einem bestimmten Äquivalenz- oder Endpunkt, welcher auf chemische9 oder physikalische Methoden erfolgen kann
’ An der Bürette kann nun das verbrauchte Volumen abgemessen werden
’ anhand der Stöchiometrie kann jetzt die unbekannte Konzentration der Probelösung berechnet werden
• Titrationen lassen sich nach Typ der chemischen Reaktion unterscheiden:
1. Säure-Base-Titration
§ Es kommt hierbei zu einer Säure-Base-Reaktion
§ Der Endpunkt wird durch den Zusatz von pH-Indikatoren bestimmt (Farbumschlag)
2. Fällungstitration
§ Es werden Fällungsreaktionen zur Bestimmung genutzt
§ Der Endpunkt wird durch das Entstehen eines Niederschlags bestimmt
’ Dieser Niederschlag entsteht durch die Reaktion selbst
3. Komplexometrische Bestimmung
§ Hierbei werden Komplexbildungsreaktionen benutzt
§ Farbstoffe werden meist zugesetzt oder die Bildung der Komplexe wird photometrisch verfolgt
’ Wird häufig bei Titrationen mit EDTA (Wasserhärte!) benutzt
4. Redox-Titration (siehe auch Manganometrie und Iodometrie auf Seite 1cool
§ Bei dieser Titration werden Redox-Reaktionen benutzt
§ Bekannte Verfahren sind: Manganometrie, Iodatometrie, Bromatometrie oder Cerimetrie
5. Es gibt auch noch weitere Titrationsmöglichkeiten (z.B. Phasentransfer oder Polyelektroylttitration)

Leitfähigkeit (dieser Aspekt ist recht kurz gehalten, da dies bereits im Abitur 2010 abgefragt wurde)

• Die Leitfähigkeit bezeichnet den Kehrwert vom Widerstand
• Besonders leitfähig sind H3O+ -Ionen und OH--Ionen in wässriger Lösung
’ Die Ladung wird weitergegeben und das Ion an sich muss nicht „wandern“
• Ansonsten hängt die Leitfähigkeit von der Größe und der Ionenladung ab
• Gemessen wird hierbei immer mit Wechselspannung
• Bei einer Leitfähigkeitstitration kann der End- bzw. Neutral- bzw. Äquivalenzpunkt durch Messung der Leitfähigkeit bestimmt werden
’ z.B. wenn wenn Salzsäure mit Natronlauge titriert, so reagieren die H3O+-Ionen mit den OH--Ionen der Natronlauge zu Wassermolekülen und werden durch Na+-Ionen ersetzt
’ Na+-Ionen haben eine geringere Ionenleitfähigkeit, wodurch bei zunehmender Titration die Gesamtleitfähigkeit der Lösung abnimmt bis zum Neutralpunkt
’ Die Leitfähigkeit steigt nach dem Äquivalenzpunkt wieder an, da die OH--Ionen zunehmen (Übertitration)
’ Die Kurve steigt flacher, da nur OH- -Ionen dazukommen

Berechnungen zum Löslichkeitsprodukt (siehe Seite 4 bis 5!)

Fotometrie und das Lambert-Beersche Gesetz

• Fotometrie bezeichnet die Konzentrationsbestimmung einer Substanz, bei der gemessen wird, wie stark sie die Intensität der elektromagnetischen Strahlung schwächt
’ Die Fotometrie ist auf den sichtbaren Bereich und das UV-Licht beschränkt
• Wenn Licht durch ein farbiges Medium wandert, wird es absorbiert
• Die Abnahme der Intensität I des Lichts, längs der Schichtdicke d wird durch eine Abkling-Funktion (z.B. y= a-x) beschrieben:
I = I0 Å 10-µ Å c Å d
• Der absolute Potenzterm ist Extinktion E10 oder auch Absorption A:
E» = µ» Å c Å d
’ Dies sind bereits Ausdrücke des Lambert-Beerschen Gesetzes

In der Gleichung bedeutet:
E» : dimensionslose Extinktion oder Absorption bei einer bestimmten Wellenlänge »
µ»: molarer Extinktionskoeffizient (cm²/mol)
c : Konzentration des Stoffs (mol/cm³)
d : Schichtdicke der Meßküvette (cm)
T : Transmission: Teil des übrig gebliebenen Lichtes in Abhängigkeit um Anfangswert:
T = I / I0
• Wird die Abkling-Funktion logarithmiert, so erhält man ebenfalls das Gesetz
• Dabei wird deutlich, dass die Extinktion nicht anderes als das logarithmierte Verhältnis von Anfangsintensität I0 zur nach dem Durchgang durch die Probe mit der Schichtdicke d gemessenen Intensität I ist.
• Dies wird mithilfe folgender Beziehung in die Messung einkalkuliert:
I = I0 Å 10-E => T = 10-E => E = -lg(T)
• Das Gesetz von Lambert-Beer besagt, dass die Absorption von elektromagnetischer Strahlung proportional zur Konzentration des absorbierten Stoffes ist.
’ nur für sichtbares Licht und UV-Strahlung
• Das Lambert-Beersche-Gesetz kann zur Konzentrationsbestimmung genutzt werden
’Dafür wird eine Eichkurve erstellt (y-Achse: Extinktion; x-Achse: relative Konzentration)
Mögliches Spektrum von Kristallviolett bei verschiedenen Konzentrationen


Eichgerade nach Lambert-Beer für Kristallviolett


• Durch die Eichkurve/-gerade wird die Gültigkeit des Gesetzes überprüft
’ Wenn es keine Gerade ist gilt das Gesetz nicht (bei manchen Werten können aber minimale Abweichungen/Zerstreuungen vorkommen; Gründe sind beschmutze Küvetten etc.)
• Aus der Eichgerade können nun die gesuchten Konzentrationswerte graphisch abgelesen werden
• Alternativ kann aus der Steigung auch der Extinktionskoeffizient ermittelt werden
’ nach Umstellung des Lambert-Beerschen Gesetzes kann aus einem Extinktionswert die zugehörige Konzentration berechnet werden
’ Die Terme der Gleichung liegen aber in unterschiedlichen Dimensionen vor




Beispielhafte Rechnung
Man hat für die Extinktion den Wert 1 gemessen. Der Extinktionskoeffizient sei 104 cm²/mol, die Schichtdicke der Küvette ist 1cm.

c = E / (µ Å d)
c = 1/ (104 cm²/mol Å 1cm)
c = 104 mol/cm³
Wird von mol/cm³ in mol/L umgerechnet, muss mit dem Faktor 1000 multipliziert werden:
c = 10-1 mol/L

Redoxtitration

Redoxtitrationen werden zur quantitativen Bestimmung von Reduktionsmitteln und Oxidationsmitteln genutzt. Wichtige maßanalytische Methoden sind hier die Manganometrie und die Iodometrie.

Manganometrie
• leicht oxidierbare organische Substanzen werden häufig durch Manganometrie bestimmt
• Das Oxidationsmittel sind hier Permanganat-Ionen (MnO4-) in stark sauerer Lösung
• für eine quantitative Analyse wird die Wasserprobe zuerst mit Schwefelsäure versetzt (schafft saures Milieu) und anschließend wird mit einer Kaliumpermanganat-Lösung (mit bekannter Konzentration) titriert
’ Beim Eintropfen wird die violette Kaliumpermanganat-Lösung entfärbt
’ die Permanganat-Ionen werden zu Mangan(II)-Ionen reduziert
• sobald alle organischen Stoffe oxidiert sind, färbt der erste Tropfen die Lösung schwach rosa
’ Endpunkt der Titration
• Das Volumen der verbrauchten Permangant-Lösung ist ein Maß für den Gehalt an leicht oxidierbaren Stoffen:
MnO4- (aq) + 8 H+ (aq) + 5 e- ’ Mn2+ (aq) + 4 H20 (l) UH0=1,51V
• Durch das hohe Standard-Elektroden-Potential von 1,51V ist die Titration mit Kaliumpermanganat in sauerer Lösung vielseitig einsetzbar

Ein Rechenbeispiel zur Manganometrie
Aufgabe: Bei der Ermittlung der Eisen(II)-Ionen-Konzentration einer Lösung werden auf 100mL Probelösung 15,3mL Kaliumpermanganat-Lösung der Konzentration 0,02mol/L verbraucht.

1. Reaktionsgleichung und Stoffmengenverhältnis:
MnO4- (aq) + 8 H+ (aq) + 5 Fe2+ ’ Mn2+ (aq) + Fe3+ + 4 H20 (l)

n(Fe2+) : n(MnO4-) = 5:1 => n(Fe2+) = 5 n(MnO4-)

2. Stoffmenge und Konzentration:
n(Fe2+) = 5 * V(Maßlösung) * c(Fe2+)
= 5 * 15,3mL * 0,02 mol/L = 1,53mmol

c(Fe2+) = n(Fe2+) / V(Probelösung) = 1,53 mmol / 100ml
= 0,0153 mol/L

Die Konzentration der Eisen(II)-Ionen in der untersuchten Lösung beträgt 0,0153 mol/L.
Iodometrie
• Mit einem Elektrodenpotential von EH0 = 0,94V nimmt das Redoxpaar I2 / 2 I- hat es eine mittlere Stellung in der Spannungsreihe
’ Dadurch können Oxidationsmittel als auch Reduktionsmittel iodometrisch bestimmt werden
• Sollen Reduktionsmittel bestimmt werden, wird Iod als Oxidationsmittel eingesetzt
• Iod ist in Wasser schlecht löslich, weshalb eine Maßlösung verwendet wird, in welcher Iod in einer Kaliumiodid-Lösung gelöst ist
’ in ihr liegen I3- -Ionen vor, welche sich von der Oxidationswirkung wie Iod-Moleküle verhalten
Beispiel: Iodometrische Bestimmung von Sulfid-Ionen:
I2 (aq) + S2- (aq) ’ S(s) + 2 I- (aq)

• Der Endpunkt wird durch eine Farbreaktion gezeigt und solange noch Reduktionsmittel vorhanden sind, entfärbt sich die braune Iod-Lösung
’ Gegen Ende der Titration wäre Iod nur mehr leicht gelblich gefärbt
§ Deshalb gibt man zur Probelösung eine Stärkelösung!
§ Durch Iod/Stärke-Einschlussverbindung färbt sich die Lösung blau
’ die Entfärbung der blauen Lösung ist leichter zu erkennen

• Zur Bestimmung von Oxidationsmitteln wird die Kaliumiodid-Lösung im Überschuss zur Probe hinzugegeben
• Das gebildete Iod wird dann mit einer Maßlösung von Natriumthiosulfat zurücktitriert
’ Iod-Moleküle werden zu Iodid-Ionen reduziert und Thiosulfat-Ionen (S2O32-) zu Tetrathionat-Ionen (S4O62-) oxidiert
• Ist die Lösung nur noch leicht gelb, so wird wieder Stärkelösung hinzugegeben und langsam weitertitriert
’ An der Entfärbung der blauen Lösung wird der Endpunkt deutlich

I2(aq) + 2 S2O32- (aq) ’ 2 I- (aq) + S4O62- (aq)
1In einem geschlossenen System können keine Stoffkomponenten entweichen. Im Gegensatz dazu steht das offene System, bei welchem beispielsweise Gase entweichen könnten.
2v = Stoffmengenkonzentrationsveränderung / Zeit = ”c / ”t
3: 1mol22,414 L im gasförmigen Zustand
4Chelate (griech. für „Krebsschere“) bzw. Chelatkomplexe stehen für Komplexverbindungen, bei denen ein mehrzähniger Ligand (besitzt mehr als ein freies Elektronenpaar) mindestens zwei Bindungsstellen des, hier meistens zweifach postiv geladenen Zentralatoms/Metalls einnimmt.
5Das klingt hier irgendwie verwirrend, bin mir auch nicht sicher was damit gemeint wurde.
6Theorie zu Ferroin: Ein Redox-Indikator, bildet einen Eisenkomplex, der je nach Oxidationsstufe des Eisens eine unterschiedliche Farbe hat Fe(II) rot, Fe(III) blau, E0 = +1,06V. Solange freies Fe(II) in der Lösung ist, wird dieses oxidiert (E0 = +0,77V), danach steigt das Potenzial (wie der pH-Wert bei einer Säure-Base-Titration!) und das Ferroin oxidiert. Es kommt zu einem Farbumschlag
7Heterotroph: Heterotrophe Lebewesen beziehen den, für ihren Zellaufbau benötigten Kohlenstoff aus bereits vorhandenen organischen Verbindungen. Z.B. sind Pilze und viele Bakterien heterotroph
8Autotroph: Autotrophe Lebewesen beziehen den, für ihren Zellaufbau benötigten Kohlenstoff aus anorganischen Stoffen
9Chemische Idikatioren (visuell): Farbumschlag von Indikatoren oder Niederschläge bei Fällungsreaktionen
10Extinktion, lat. extenuo, schwächen
Zuletzt bearbeitet von BubiBubu am 12.04.2011 um 07:06 Uhr
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Elektrolyse


Elektrolyse
Aufbau und Funktion der Elektrolysezelle
• Besteht aus zwei Elektroden, welche sich in einem Elektrolyt (stromleitende Flüssigkeit) befinden
• Wird von außen eine genügend große Spannung angelegt, so findet eine Redoxreaktion statt, welche als Elektrolyse bezeichnet wird
• Bei der, mit dem Pluspol (Anode) verbundene Elektrode wird ein Elektronenmangel erzeugt
• Bei der, mit dem Minuspol (Kathode) verbundenen Elektrode wird wiederum ein Elektronenüberschuss bewirkt
• Die im Elektrolyt befindlichen Ionen nehmen an den Elektroden entweder Elektronen auf, oder geben sie ab
’ Kationen (pos. geladene Ionen) nehmen an der Kathode Elektronen auf ’ Reduktion!
’ Anionen (neg. geladene Ionen) geben an der Anode Elektronen ab ’ Oxidation!
=> Es kommt zur Stoffumwandlung, sprich bei der Elektrolyse von Wasser entstünde Wasserstoff und Sauerstoff, oder bei Metalllösungen würde das Metall abgeschieden werden
• Als Zersetzungsspannung (Uz) wird die Spannung bezeichnet, welche mindestens zur Elektrolyse angelegt werden muss, da die Reaktion nicht freiwillig ablaufen würde (endergonisch)
’ Die Zersetzungsspannung kann anhand des Standardpotentials ermittelt werden
’ Siehe Tafelwerk Seite 134
• Sind mehrere reduzierbare Kationen vorhanden, wird zuerst das Kation reduziert, welches näher am Spannungsnullpunkt liegt
’ gleiches gilt bei mehreren oxidierbaren Anionen in der Lösung
’ Jenes mit weniger positivem oder weniger negativen Potential
• An den Elektroden kann es zu einer kinetischen Hemmung kommen (wenn die Elektrolyse nicht mit der theoretisch errechneten Spannung funktioniert), bei welcher dann eine Überspannung benötigt wird
Abbildung 2: Elektrolyse mit einer Ziniodid-Lösung
’ bspw. bei der Gasentwicklung werden Reaktionen gehemmt

Elektrolyse am Beispiel von zwei Graphitelektroden in einer Zinkiodidlösung:

1. Die Graphitelektroden sind in einer Zinkiodidlösung eingetaucht (siehe Abb.2)
2. Zwischen den Graphitelektroden wird eine Spannung aufgebaut
’ An der Kathode entsteht ein grauer Belag
’ An der Anode entsteht eine dunkel-violette Färbung
Minuspol: Zn2+ (aq)+ 2 e- ’ Zn(s) -0,76V
Pluspol: 2 I-(aq) ’ I2(g) + 2e- +0,54V
Umindestens: 1,3V

Zn2+ + 2 e- <=> Zn :Hinreaktion endergonisch(nicht freiwillig); Rückreaktion exergonisch (freiwillig)
2 I- <=> I2 + 2e- :Hinreaktion endergonisch(nicht freiwillig); Rückreaktion exergonisch (freiwillig)

Elektrolyse als Umkehrung zur galvanischen Zelle (oder galvanisches Element)
• Vorrichtung zur Umwandlung von chemischer in elektrische Energie
’ nutzen einer Redoxreaktion
• Wie bei Elektrolyse sind zwei Elektroden in ein Elektrolyt (stromleitende Flüssigkeit) eingetaucht
’Hierbei sind liegt aber eine räumliche Trennung durch ein Diaphragma vor oder zwischen den Halbzellen besteht eine Ionenbrücke
• Die Elektroden müssen miteinander verbunden sein und aus unterschiedlich edlen Metallen bestehen
’ z.B. Zink (unedler) und Kupfer (edler)
Ablauf in der Zink-Halbzelle:
• Die Zinkelektrode löst sich in dem Elektrolyt (Zinksulfat)
’ Zink geht in die Lösung, Elektronen bleiben auf der Elektrode
’ eine negative Ladung auf der Zinkelektrode entsteht
’ In der galvanischen Zelle wird diese negativ geladene Elektrode als Anode bezeichnet
’ Die positiven Zink-Ionen lagern sich an der negativen Elektrode an ’ Eine Doppelschicht entsteht!
=> Hier findet die Oxidation statt
Ablauf in der Kupfer-Halbzelle:
• Die Elektronen aus der Zinkelektrode fließen nun in die Kupferelektrode
’ Damit wird die Differenz zwischen den verschiedenen Potentialen auszugleichen
’ Hierbei entsteht die Spannung
• Auch hier löste sich ein Teil der Kupferelektrode in dem Elektrolyt (hier ist es Kupfersulfat)
’ Aber weniger als in der Zinkelektrode
’ In der galvanischen Zelle wird diese postiv geladene Elektrode als Kathode bezeichnet
• Die Elektronen der Anode reduzieren nun die Cu2+ Ionen aus dem Elektrolyt
’ Elementares Kupfer bildet sich an der Kupferelektrode
=> Hier findet die Reduktion statt
’ Es kommt zu einem Kation-Entzug im Elektrolyt
Halbzellen-übergreifende Prozesse:
• Da Kationen in der Kupfer-Halbzelle entzogen werden, ist hier die Lösung negativ geladen
• In der Zink-Halbzelle werden dagegen immer mehr Zink-Ionen gelöst, was dafür sorgt, dass die Lösung positiv geladen ist
=> Diaphragma oder die Ionenbrücke erlaubt einen Ladungsausgleich
’ Sulfat-Anionen diffundieren zum Ladungsausgleich
’ Auch Zink-Ionen können diffundieren
=> Wichtig: Die Kupfer-Ionen dürfen nicht in die Zink-Halbzelle, da sie ansonsten die Zinkelektrode oxidieren und mit einer Kupferschicht überziehen würden
Kurzschreibweise: Zn/Zn2+ (1mol/l) || Cu2+/Cu (1mol/l)
’ Es entsteht eine Spannung von 1,1Volt!
Standardelektrodenpotenziale (Tafelwerk Seite 134)

• Bezeichnet das Redoxpotential unter Standardbedingungen
• Beziehen sich auf die elektrochemische Spannungsreihe
’ Die Standardpotentiale sind bei 25°C und 101,3kPa gemessen
• Das Standardelektrodenpotenzial eines Redoxpaares gibt dessen Potentialdifferenz im Vergleich zu der Standardwasserstoffelektrode an
’ Die Wasserstoffhalbzelle hat das Standardpotenzial von 0V
• Je geringer ein Standardpotential eines Metalls ist, desto unedler ist dieser
’ Ist das Potential entsprechend größer, ist das Metall edler
• Anhand dieser Potentiale kann die Richtung einer Redoxreaktion vorausgesagt werden
Zersetzungsspannung Uz
• Bezeichnet die Spannung, welche bei einer Elektrolyse mindestens benötigt wird
’ Achtung: Wird exakt die Zersetzungsspannung genutzt, wird nur das galvanische Element gestoppt (Gleichgewicht liegt in der Mitte!)
’ Sobald mehr Spannung als die Zersetzungsspannung angelegt wird, kommt es zur Elektrolyse
’ Teilweise sind Überspannungen nötig für die Elektrolyse
• Die Zersetzungsspannung lässt sich aus der Differenz der Elektrodenpotenziale von Anode und Kathode berechnen
• Die Elektrodenpotenziale lassen sich mit der Nernstschen Gleichung berechnen
Elektrodengleichgewichte
Heterogene Redoxgleichgewichte:

• Heterogenität bezeichnet eine Uneinheitlichkeit hinsichtlich eines Merkmals
’ Während einer heterogenen Redoxreaktion gibt es mehrere Phasen
’ Diese können sich hinsichtlich folgender Dinge unterscheiden:
o der Dichte, der chemischen Zusammensetzung oder der Aggregatzustände
=> Es gibt also eine Phasengrenze (z.B. fest/gasförmig, fest/flüssig)
• Das Amalgamverfahren ist ein Beispiel für ein heterogenes Redoxgleichgewicht
• Im Daniell-Element kommt es zu einem heterogenen Redoxgleichgewicht:
’ In den jeweiligen Halbzellen hält sich das Redoxgleichgewicht zwischen 2 Phasen:
o fest in der Elektrode
o flüssig im Elektrolyt
=> Oxidation (Halbzelle dient als Donator): Cu (s) ’ Cu2+(aq) + 2 e-
=> Reduktion (Halbzelle dient als Akzeptor): Cu2+(aq) + 2e- ’ Cu(s)
Homogene Redoxgleichgewichte:

• Homogenität bezeichnet die Einheitlichkeit hinsichtlich eines Merkmals
’ Während einer homogenen Redoxreaktion gibt es nur eine Phase ’ keine Phasengrenze!
’ Meistens in Lösungen
Beispiel der Eisenionen-Halbzelle mit einer Platinelektrode
• Es stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Fe2+ und Fe 3+ im Wasser ein
Oxidation: Fe2+ (aq) ’ Fe3+ (aq) + e-
Reduktion: Fe3+ (aq) + e- ’ Fe2+ (aq)
’ Bei dieser Reaktion bleiben die Metallionen immer gelöst, es fällt kein Metall aus
Lösungs- und Abscheidungsvorgänge
• Der Lösungsdruck beschreibt die bei jedem Metall unterschiedlich ausgeprägte Eigenschaft, in eine wässrige Lösung Metallatome als Kationen abzugeben
’ z.B. bleiben bei Fe2+ die Elektronen in einer Eisenelektrode zurück
• Dies passiert an allen Elektroden und ist abhängig von dem Standardpotential:
’ Je kleiner das Potential ist, desto stärker ist der Lösungsdruck
’ Es werden mehr Kationen gebildet
• Der Abscheidungsdruck beschreibt, wenn die Metall-Kationen sich am Metall entladen, sprich Elektronen aufnehmen und zum Feststoff werden
’ Je größer das Standardpotential ist, desto stärker ist die diese Eigenschaft ausgeprägt
• Es findet an dieser Elektrode eine Reduktion statt
• Nach Nernst kommt es zu einem elektrochemischen Gleichgewicht zwischen dem Abscheidungsdruck der Metall-Kationen und dem Lösungsdruck des Metalls
• Die Abscheidungs- bzw. Lösungsvorgänge finden bei dem Daniell-Element und bei der Elektrolyse auch an der anderen Elektrode statt, nur nicht so stark ausgeprägt
’ Es gibt ein Gleichgewicht
Technische Elektrolysen
Chloralkalielektrolyse
• Bei dieser Elektrolyse einer wässrigen Natriumcloridlösung werden Chlor, Natronlauge und Wasserstoff gewonnen
• Diese endotherme Reaktion benötigt Energie von 454 kJ/mol in Form von elektrischem Strom
• Bei dem Amalgam-Verfahren erfolgt die Elektrolyse der wässrigen NaCl-Lösung an einer Quecksilberkathode (diese Elektrode ist flüssig) und einer Graphitanode
• In der Lösung sind folgende Ionen: Na+, Cl- , H3O+ und OH-
’ Die Konzentration der Natriumchloridlösung muss sehr hoch sein
’ Dies ermöglicht bei der Elektrolyse folgende Elektrodenreaktionen:
Anode (Pluspol):
2 Cl- ’ Cl2 + 2 e- | E0 = + 1,36V
4 OH- ’ O2 + 2 H2O + 4 e- | E = + 0,82V (ph=7)
Kathode (Minuspol):
Na+ + e- ’ Na | E0 = -2,71V
2 H3O+ + 2 e- ’ H2 + 2 H2O | E = -0,41V (ph=7)
Abbildung 4: Chloralkalielektrolyse nach dem Amalgam-Verfahren
• An der Anode entsteht also Chlor und an der Kathode Natrium, welches mit Quecksilber eine Legierung bildet (Natriumamalgam NaHgx) bzw. sich in der Kathode löst
’ Durch die Legierung mit Quecksilber wird Natrium edler
’ Redoxeigenschaften ändern sich: Natrium hat dadurch ein positiveres Standardpotential.
• Nach den Potentialen müsste eigentlich Wasserstoff und Sauerstoff abgespalten werden, aber die Abscheidungspotentiale werden aufgrund von Überspannung verschoben
Abbildung 5: Potentialverschiebung an der Quecksilberkathode
’ Auch das Elektrodenmaterial und die richtigen Konzentrationsverhältnisse bevorzugen die Abscheidung von Natrium und Chlor
’ Siehe Abbildung 5
• Das gebildete, flüssige Natriumamalgam wird in einer zweiten Zelle mit Wasser zersetzt
’ zweite Zelle notwendig, damit kein hochexplosives Chlorknallgas-Gemisch entsteht
’ Es entstehen 20-50%ige Natronlauge und Wasserstoff
• Dafür wird in einem Zersetzter mit Wasser, unter katalytischer Mitwirkung von Graphit, das Natriumamalgam zur Reaktion gebracht:
2 NaHgx + 2 H2O ’ 2x Hg + NaOH + H2
• Das Quecksilber (Hg) kann nun wieder in die erste Zelle gepumpt werden und erneut als Kathode dienen ’ geschlossener Quecksilberkreislauf
Gesamtreaktion: 2 NaCl(aq) + 2 H2O ’ 2 NaOH(aq) + Cl2 (g) + H2 (g)
Nachteile dieser Methode:
• Sehr hoher Strombedarf
• Quecksilber ist stark umweltgefährdend (auch wenn bei diesem Verfahren die Verschleppung äußerst gering ist)
Diaphragma-Verfahren zur Chlor-Alkali-Elektrolyse:
• Die Kathode ist entweder aus Eisen oder Stahl, die Anode aus Graphit oder Titan
’ Kombiniert werden Eisen und Graphit, sowie Stahl und Titan
• Das Elektrolyt ist eine wässrige NaCl-Lösung, welches folgende Ionen enthält:
’ Na+, Cl- , H3O+ und OH-
’ H3O+ und Cl- -Ionen werden am leichtesten entladen


• Bei dieser Methode sind Kathoden- und Anodenraum durch ein poröses strom- und kationdurchlässiges Diaphragma (z.B. feinporiges Asbest) voneinander getrennt
’ Damit das gebildete Chlor weder mit dem gebildeten Wasserstoff, noch mit den gebildeten Hydroxid-Ionen in Kontakt kommt
Kathode:
• Das Redoxpaar H2/H3O+ hat ein höheres Potential als Na/Na+ und die Überspannung am Eisen ist nicht sehr groß
’ Deshalb bildet sich Wasserstoff und kein Natrium
• Durch das Entladen der Oxonium-Ionen (H3O+) ist die Lösung im Kathodenraum basisch
’ Es entsteht Wasserstoff und Hydroxid-Ionen, welche aber mit den Natriumionen als Natronlauge zurückbleiben
Anode:
• Wegen der Überspannung des Sauerstoffes am Titan werden die Cl--Ionen entladen
Reaktionen:
Kathode: 4 H2O ’ 2 H3O+ + 2 OH-
2 H3O+ + 2 e- ’ H2 + 2 H2O
Kathode gesamt: 2 H2O + 2 e- ’ H2 + 2 OH-
Anode 2NaCl ’ 2Na+ + 2 Cl-
2 Cl- ’ Cl2 + 2 e-
Gesamtreaktion: 2 NaCl + 2 H2O ’ H2 + Cl2 + 2 Na+ + 2 OH-
Vorteil:
• Der Verbrauch an elektrischer Energie ist kleiner als beim Amalgamverfahren
• Keine Umweltbelastung durch Quecksilber
Nachteile
• Man erhält durch Natriumchlorid verunreinigte Natronlauge
• Gesundheitsrisiken, wenn das Diaphragma aus Asbest besteht
Membranverfahren:
• Variante des Diaphragma-Verfahrens
• Durch eine chlorbeständige Membran, die undurchlässig für Chlorid- und Hydroxidionen ist, kann eine fast chloridfreie Natronlauge gewonnen werden
’ Die Membran besteht aus Nafion
Kupferraffination
• Kupfer wird hierbei durch eine elektrolytische Raffination gereinigt
• Rohkupfer wird durch Rösten sulfidischer Erze nach folgender Reaktionsgleichung erhalten:
2 CuFeS2 + 5 O2 ’ 2 Cu + 2FeO + 4 SO2
• Das gewonnene Garkupfer enthält etwa 94-98% Kupfer und die Verunreinigungen sind meist Metalle und Edelmetalle
’ Abtrennung dieser Fremdstoffe erfolgt durch eine Raffinationsschmelze und einer anschließenden elektrolytischen Raffination des Garkupfers
Raffinationsschmelze:
• Zuerst wird das Rohkupfer in keinen Flammöfen mit schlackenbildenen Zuschlägen geschmolzen und unter Luftzutritt erhitzt (Oxidation: Kupfer zu Kupferoxid)
’ Fremdstoffe verflüchtigen sich oder verschlacken
• Das entstandene Kupferoxid reagiert dann mit dem noch vorhandenen Kupfersulfid:
Cu2S2 + 2 Cu2O ’ 6 Cu + SO2
’ SO2 entweicht aus der Schmelze
• Hiernach wird das noch vorhandene Kupferoxid mit Holzkohle oder Anthrazit reduziert
’ Das erhaltene Reinkupfer besteht aus mind. 99% Kupfer
Elektrolytische Raffination
1. Das Garkupfer wird in 3cm dicke Platten gegossen und als Anode verwendet
• Als Kathode wird ein Reinkupferblech genutzt
• Als Elektrolyt wird eine schwefelsaure CuSO4-Lösung benutzt
’ 'schwefelsauer' zur besseren Leitfähigkeit des Elektrolyten (weniger Volt nötig)
’ Verhindert die Bildung von CuO und baut vorhendenes CuO ab
2. Es wird eine Spannung von ca. 0,3V benötigt um den Widerstand des Elektrolyten zu überwinden
’ Spannung dient auch zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit
’ Es werden 0,20 bis 0,25 kWh je kg Elektrolytkupfer Energie verbraucht
3. Wird die Spannung dazugeschaltet, geht an der Anode Kupfer in die Lösung
’ An der Kathode scheidet sich hochroter, dichter Niederschlag ab
4. Die unedleren Metalle (z.B. Eisen, Nickel) gehen mit Kupfer ebenfalls anodisch in die Lösung
’ Kein Abscheiden an der Kathode, da sie ein negativeres Redoxpotential als Cu haben
5. Die edleren Metalle (Silber, Gold, Platin) haben ein positiveres Potential als Kupfer
’ Lösen sich nicht sondern bleiben elementar und setzen sich mit anderen Abfallstoffen im Anodenschlamm ab
6. Der Anodenschlamm dient als Ausgangsmaterial zur Gewinnung der enthaltenen Edelmetalle
Reaktionen:
Anode: Cu (gar) ’ Cu2+ + 2e-
Kathode: Cu2+ + 2e- ’ Cu (rein)
Gesamt: Cu (gar) <=> Cu (rein)
Wasserstoffgewinnung in der technischen Elektrolyse:
Wasserelektrolyse

• Bezeichnet die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe eines elektrischen Stromes
• Wasserstoff entsteht auch bei der Chloralkalielektrolyse (siehe oben)
• Der Hofmann'sche Elektolyseapparat wird ebenfalls zur Wasserelektrolyse genutzt
Aufbau des Hofmann'schen Zersetzungsapparat:
• Die Elektroden sind aus Platin
• Das Elektrolyt ist meist verdünnte Schwefelsäure (da Wasser allein nicht leitfähig genug ist)
• Der Apparat ist in drei miteinander verbundene Säulen unterteilt wie in Abb. 6 zu sehen ist
• Wird eine Gleichspannung zwischen Anode und Kathode angelegt, so kommt es zur Gasentwicklung:
’ An der Kathode werden Oxonium-Ionen, welche durch Protolyse entstanden sind, reduziert
’ An der Anode wird Wasser zu Sauerstoff oxidiert
Kathodenreaktion: 4 H3O+ + 4e- ’ 2 H2 + 4 H2O
Anodenreaktion: 6 H2O ’ 4 H3O+ + O2 + 4 e-
Gesamtreaktion: 2 H2O ’ 2 H2 + O2
• Das Verhältnis der Gasvolumina beträgt 1 : 2 (Sauerstoff : Wasserstoff)

Weitere Verfahren zur Wasserstoffherstellung
• PEM-Elektrolyse: Nutzt eine protonendurchlässige Polymermembran zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff
• SPE-Wasserstoffelektrolyse: Es wird eine protonengeladene Nafionmembran zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff verwende
Faradaysches Gesetz

• Dieses Gesetz von Faraday zeigt, dass ein quantitativer Zusammenhang zwischen der, bei der Elektrolyse fließenden Ladungsmenge und der chemischen Umsetzung an der Elektrode besteht
• Die durch bestimmte Ladungsmenge abgeschiedene Masse verschiedener Stoffe entspricht deren molaren Massen eines Äquivalents (Äquivalentmasse)
Die Faradayschen Gesetze:
I Elektrische Stromstärke in z.B. [A]
I  t = F  n  z t Zeit in z.B. [s] (Sekunde) oder [h] (Stunde)
F Faraday-Konstante (9,64853  104 C  mol-1)
n Stoffmenge in [mol]
z Anzahl der Elementarladungen
m / M = (I  t) / (z  F) m Masse in [g]
M molare Masse in [g/mol]
Wichtige Formeln: n = m / M
[A] = [C  s] [C] Coulomb
Wel = U  I  t Elektrische Arbeit Wel übertragene elektrische Energie Eel
U elektrische Spannung in [V]
1 kWh = 3,6  106J [W] Watt
1[J] = 1 [VC] [J] Joule
Beispielaufgabe:
Wieviel Gramm [g] Zink entstehen wenn mit 0,2 Ampere [A] 100 Sekunden [s] elektrolysiert wird?
1. Nach der Stoffmenge [n] umformen: n = (I  t) / (z  F)
2. Einsetzen: n = (0,2 C/s  100s) / (9,64  104 C/mol  2)
n = 1,04  10-4 mol
3. M bestimmen: Atommasse von Zink: ca. 65u = 65 g/mol
4. m bestimmen: m = M  n = 65 g/mol  1,04  10-4 mol = 0,006g
Wieviel Kilowattstunden werden dafür benötigt bei einer Spannung von 1,9 Volt [V]?
1. Formel bestimmen Wel = U  I  t
2. Einsetzen: Wel = 1,9V  0,2 C/s  100s = 38 VC = 38 J
3. Umrechnen (mithilfe des Tafelwerks) 38J = 38  2,778  10-7 kWh = 1,05555  10-5 kWh
38J = 0,00001055 kWh
Nernstsche Gleichung oder Nernst-Gleichung:
• Die Nernst-Gleichung bezeichnet die Konzentrationsabhängigkeit des Elektrodenpotentials eines Redox-Paares (Ox + z e- ’ Red)
’ Dient zur Berechnung des Redoxpotentials E
• Setzt man die Standardtemperatur (25°C= 298K) sowie Zahlenwerte für R und F ein und formt den natürlichen Logarithmus in den dekadischen um, vereinfacht sich die Gleichung
E Elektrodenpotential/Redoxpotential in V
E=E0 +  ln E0 Standardelektrodenpotential für die Redoxreaktion in V
z ausgetauschte Elektronenanzahl je Formelumsatz
c(Ox) Stoffmengenkonzentration des Oxidationsmittels
vereinfachte Gleichung: c(Red) (bzw. c(¿)) Stoffmengenkonzentration des Reduktionsmittels
T (absolute) Temperatur in [K]
E=E0 +  log F Faraday-Konstante (9,64853  104 C  mol-1)
R Gaskonstante
’ Man erhält das Elektrodenpotenzial von einer Halbzelle
’ Um die Spannung (Elektrodenpotenzialdifferenz) zu messen, muss das
Elektrodenpotenzial der Donatorzelle von dem der Akzeptorzelle abgezogen werden:
U = E(A) – E(D)
Anwendung der Nernst-Gleichung in einem Konzentrationselement
Abbildung 8: Aufbau eines Kupfer-Konzentrationselements [Quelle: Lang]

• Ein Konzentrationselement besteht aus zwei Halbzellen
• Die Elektroden sind aus dem gleichen Material (hier: Kupfer)
• Die Elektrolyte enthalten zwar die gleichen Bestandteile, haben aber unterschiedliche Ionenkonzentrationen
’ hier: Kupfersulfatlösungen: Eine verdünnt, die andere konzentriert
• Bei Stromfluss gleichen sich dann die Konzentrationen in den Zellen an
’ Es finden folgende Reaktionen statt:
Reduktion in der Halbzelle mit der konzentrierten Lösung cg:
Cu2+ (cg) + 2e- ’ Cu
Oxidation in der Halbzelle mit der verdünnter Lösung ck:
Cu ’ Cu2+ (ck) + 2 e-
Überspannung als Phänomen
• Erscheinung bei der Elektrolyse, dass eine, um einen bestimmten Wert höhere Spannung erforderlich ist, als die eigentlich berechnete Zersetzungsspannung
’ Die Differenz zwischen Zersetzungsspannung und tatsächlichem Strombedarf nennt man Überspannung
• Häufig bei Gasentwicklung und kathodischer Metallabscheidung zu beobachten
• Abhängig von der Art und Oberflächenbeschaffenheit des Elektrodenmaterials, Stromdichte (Stromstärke im Verhältnis zur Elektrodenoberfläche), sowie Druck und Temperatur
’ Daraus resultieren Verschiebungen in der elektrochemischen Spannungsreihe
’ große Bedeutung bei z.B. der Chlor-Alkali-Elektrolyse, wo Wasserstoffabscheidung verhindert wird
Weitere Faktoren für Überspannung:
• Überwindung des elektrischen Widerstands der Zelle und der leitenden Verbindungen
• Das Ausbilden einer elektrochemischen Doppelschicht erhöht ebenfalls die Zersetzungsspannung, da das Überwinden zusätzliche Spannung erfordert
’ Überwiegt (bei dem Eintauchen einer Metallelektrode in eine metallionenhaltige-Lösung) die, in folgender Gleichung zu sehenden Reaktion die Rückreaktion, so verarmt die Elektrode an Elektronen und lädt sich positiv auf:
Me ’ Mex+ + xe-
’ Das zieht Anionen an und es wird eine Ladungsdoppelschicht ausgebildet
’ Das Innere der Elektrode und die Lösung befinden sich auf unterschiedlichen Potenzialen
Überspannungen:
• Hoch ist die Überspannung bei Wasserstoff und Sauerstoffbildung (zwischen 0 und 1 Volt)
’ Außer an platinierten Platinelektroden ist die Überspannung für Wasserstoff null
• Bei Metallabscheidungen sind die Überspannungen gering
• Sauerstoff hat eine größere Überspannung Chlor (wird bei Chlor-Alkali-Elektrolyse genutzt)
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#153686
BubiBubu
Schüler | Niedersachsen
vor 12.04.2011 um 07:08 Uhr
Halogenierte Kohlenwasserstoffe als Zwischen- und Endprodukte der chemischen Industrie-------Stoffklassen:
Halogene (sog. „Salzbildner“)
• Also Halogene werden die Elemente der VII. Hauptgruppe (17.Gruppe) bezeichnet
’ Fluor (F), Chlor (Cl), Brom (Br), Iod (I) und Astat (At)
• Nichtmetalle die im elementaren Zustand sehr reaktionsfreudig sind
• Reagieren mit Metallen zu Salzen und mit Wasserstoff zu Halogenwasserstoffen
• Besitzen eine s2p5-Elektronenkonfiguartion
’ Benötigen ein Elektron zur Erlangung der Edelgasschale
’ Hohe Elektronenaffinität (nucleophil)
• Bestehen in allen Aggregatzuständen aus zweiatomigen Molekülen
• Wegen schwacher Van-der-Waals-Kräfte teilweise sehr niedrige Schmelz- und Siedetemperaturen
• Weit verbreitetes Vorkommen, v.a. in gebundener Form ihrer Salz (außer Astat)
Halogenwasserstoffe
• Chemische Verbindungen die aus Halogenen mit Wasserstoff gebildet werden
’ Allgemeine Summenformel: HX (X steht für das Halogen)
’ Wässrige Lösungen heißen: Halogenwasserstoffsäuren
’ z.B. Salzsäure (HCl) ist die Chlorwasserstoffsäure und die Flusssäure (HF) heißt Fluorwasserstoffsäure, auch wenn die Trivialnamen bekannter sind
• Halogenwasserstoffe sind klassische Brønstedsäuren:
’ Sie dissoziieren in wässriger Lösung zu Halogenid-Anionen (X-) und Protonen, welche als hydratisierte Oxonium-Kationen (H3O+) vorliegen
• Die pKs-Werte werden mit zunehmendem Halogenradius kleiner; Säurestärke nimmt zu
HF HCl HBr HI
Schmelzpunkt [°C] -83 -122 -87 -51
Siedepunkt [°C] 19 -85 -67 -35
Bildungsenthalpie [kJ mol-1] -271 -92 -36 +27
Dissoziationsenthalpie [kJ mol-1] 574 428 362 294
pKs-Wert 3,14 -7 -9 -11
Homologe Reihen

• Reihe von Stoffen, die sich in einer allgemeinen Summenformel darstellen lässt
• Ein Stoff dieser Reihe wird durch „Hinzufügen“ eines weiteren „Kettengliedes“ an den vorherigen Stoff gebildet
• chemische und physikalische Eigenschaften variieren systematisch mit der Kettenlänge
’ Siede- und Schmelzpunkte, Viskosität (Maß der Zähflüssigkeit) und Löslichkeitseigenschaften
Homologe Reihe der Alkane:
• Alkane bestehen aus geraden/unverzweigten oder verzweigten Ketten von sp3-hybridisierten Kohlenstoff-Atomen (C), welche mit Wasserstoff-Atomen (H) gesättigt sind
’ allgemeine Summenformel: CnH2n+2
• Zwischen den Atomen liegen nur Einfachbindungen (Ã-Bindungen ) vor
Tabelle zur Übersicht über die homologe Reihe der Alkane:
C Name Summenformel Schmelzpunkt in °C Siedepunkt in °C Kugel-Stab-Modell
1 Methan CH4 -182,5 -161,4
2 Ethan C2H6 -183,2 -88,5
3 Propan C3H8 -187,1 -42,1
4 n-Butan C4H10 -135 -0,5
5 n-Pentan C5H12 -129,7 36,2
6 n-Hexan C6H14 -139,8 63,5
7 n-Heptan C7H16 -90 98
8 n-Octan C8H18 -56,5 125,8

• Mit steigender Kettenlänge nehmen Masse und Van-der-Waals-Kräfte zu und daraus resultiert eine Zunahme der Schmelz- und Siedetemperaturen, sowie der Viskosität (Zähflüssigkeit)
• ’ Viskosität nimmt mit steigender Kettenlänge in der homologen Reihe zu, wegen einer kontinuierlich erhöhter Ausbildung von Van-der-Waals-Kräften, sowie einer erhöhten 'Verknäuelung' (Verhakung der längeren Moleküle)
Isomere
• Mit steigender Anzahl von Kohlenstoffatomen sind auch mehr Verzweigungen möglich
• Isomere haben die gleichen Summenformeln, aber einen unterschiedlichen Aufbau (Konstitution)
’ Haben damit auch andere physikalische Eigenschaften als n-Alkane
Strukturisomere des Butans C4H10
n-Butan: i-Butan = 2-Methyl-Propan:
=> Es wird sichtbar, dass trotz gleicher Summenformel (C4H10) unterschiedliche Strukturen möglich sind!
Homologe Reihe der Alkene:

• Kohlenwasserstoffe mit einer oder mehreren Doppelbindungen zwischen zwei Kohlenstoffatomen
• Die Doppelbindung zeigt eine höhere Reaktivität (im Vergleich zu den Alkanen)
• Die allgemeine Summenformel der Alkene ist: CnH2n
• Alkene enden in ihrer Bezeichnung mit der Silbe '-en'
Alken Summenformel Schmelztemperatur in °C Siedetemperatur in °C Formel
Ethen C2H4 -169,5 -103,9 H2C=CH2
Propen C3H6 -185,2 -47,7 H2C=CH-CH3
Buten C4H8 -185,3 -6 H2C=CH-CH2-CH3
Penten C5H10 -138 30 H2C=CH-CH2-CH2-CH3

Homologe Reihe der Alkine
• Alkine sind Kohlenwasserstoffe, welche eine CaC-Dreifachbindung enthalten
• Die allgemeine Summenformel der Alkine ist: CnH2n-2
• Alkine enden in ihrer Bezeichnung auf der Silbe -in
Alkin Summenformel Schmelztemperatur in °C Siedetemperatur in °C Formel
Ethin C2H2 -81,8 -83,8 H-CaC-H
Propin C3H4 -102 -23,3 H-CaC-CH3
Butin C4H6 -127,7 8,1 H-CaC-CH2-CH3
Pentin C5H8 -106 40 H-CaC-CH2-CH2-CH3

Halogenierte Kohlenwasserstoffe oder auch Halogenalkane
• Halogenkohlenwasserstoffe werden Kohlenwasserstoffe bezeichnet, bei denen mindestens ein Wasserstoff-Atom durch ein Halogen (Fluor, Chlor, Brom, Iod) ersetzt/substituiert wurde
• Halogenalkane haben eine höhere Siedetemperatur und Masse, als das jeweils entsprechende Alkan
’ Dies bewirken starke Wechselwirkungen der Halogenalkanmoleküle
• Neben den Van-der-Waals-Kräften werden auch schwache Dipolkräfte ausgebildet
• Sehr stabile, lipophile (fettlösliche) Substanzen ’ hervorragende organische, wasserunlösliche Lösungsmittel
• Können durch nucleophile oder radikalische Substitution bzw. durch Additionsreaktionen entstehen
• Halogene sind gute Abgangsgruppen bei SN1- oder SN2-Substitutionen, weshalb die chemische Industrie Halogenalkane als Ausgangsstoffe zur Produktion von anderen Produkten nutzt
’ z.B. Bildung von Ether aus Halogenalkanen und Alkoholaten (Alkyl-O–, Aryl-O– etc.) (nachschlagbar unter „Williamson-Ethersynthese“ [nicht in dieser Zusammenfassung])
• haben eine überwiegend krebserregende Wirkung
chemische Eigenschaften (von kurzkettigen, halogenierten Kohlenwasserstoffen (z.B. C1/C2)):
• Siedepunkt um 0°C
• reagieren nicht bzw. sind sehr reaktionsträge
• reagieren unter starker Lichteinstrahlung (z.B. weit oben in der Atmosphäre) zu Radikalen

Abbildung 1: DDT - Dichlor-diphenyl-trichlor-ethan
Eigenschaften und Risiken
• teilweise sehr wirksame Gifte als Insektizide (z.B. DDT oder v.a. Lindan (C6H6Cl6)/Hexachlorcyclohexan)
• sind giftig und stehen unter Verdacht krebserregend zu sein
• Wirken Ozonschicht-schädigend
• es ist eine stabile organische Verbindung
• Wurden, bis zu ihrem Verbot teilweise als Löschmittel, Lösemittel, Treibgas oder auch Kühlflüssigkeit in Kühlgeräten (z.B. FCKW - Difluordichlormethan) verwendet
• haben eine geringe biologische Abbaubarkeit / zeitstabil
’ Bleiben sehr lange in den natürlichen Kreisläufen vorhanden

Chemische und physikalische Eigenschaften

Struktur-Eigenschafts-Beziehungen (Hier nur Siedepunkte und Löslichkeit)
Ausgangspunkt ist hierbei die Strukturformel
Siedepunkte:
• Beim Übergang vom flüssigen zum gasförmigen Zustand vergrößert sich der Abstand zwischen Molekülen um ein Vielfaches
’ Deshalb hängt die Flüchtigkeit mit der Beweglichkeit und Zusammenhalt von Molekülen ab
• Innerhalb homologer Reihen steigen die Siedepunkte an
’ Je größer das Molekül, desto mehr intermolekulare Wechselwirkungen finden statt (z.B. Van-der-Waals-Kräfte)
’ Moleküle können schlechter in den gasförmigen Zustand übergehen
• Flüchtigkeit der Stoffe ist abhängig von deren Polarität
’ zwischen unpolaren Stoffen entstehen nur schwache Van-der-Waals-Kräfte1
’ zwischen polaren Molekülen kommt es auch zu elektrostatischen Anziehungen
’ bilden sehr stabile Verbände
’ Wasserstoff-Brücken-Bindungen
’ die stärkste elektrostatische Wechselwirkung liegt in ionischen Verbindung
’ Salze haben eine sehr geringe Flüchtigkeit2 (org. Salze haben selten überhaupt einen Siedepunkt), da sie sich vorher meist zersetzen
Löslichkeit:
• Fast ausschließlich abhängig von der Polarität von Stoffen
Es gilt: Ähnliches löst sich in Ähnlichem.
’ Bei den Wechselwirkungen polarer Stoffe wird viel Energie frei
’ Sind unpolare und polare Verbindungen in einem System, ist es energetisch am günstigsten, wenn die polaren und die unpolaren Moleküle jeweils untereinander zusammentreten ’ sprich: polar zu polar und unpolar zu unpolar
• Ionische Gruppen und Wasserstoff-Brücken-Bildner erhöhen die Wasserlöslichkeit (Hydrophilie)
• Unpolare (lipophile) Gruppen steigern die Löslichkeit in unpolaren Lösungsmitteln
=> Löslichkeit von Flüssigkeiten ist abhängig vom Verhältnis der polaren, funktionellen Gruppe und dem unpolaren Kohlenwasserstoffrest!
’ z.B. ist Ethanol in Wasser unbegrenzt löslich, jedoch ist z.B. Decanol schwerer in Wasser löslich
Reaktionstypen
Addition
• Reaktion bei der sich mindestens zwei Moleküle zu einem verbinden, ohne Abspaltung eines weiteren Stoffes
• Es werden dabei eine oder mehrere Mehrfachbindungen aufgespalten
’ Umkehrung der Eliminierung (siehe Eliminierung)
am Beispiel der Kohlenwasserstoffe:
• Alkene und Alkine bilden Doppel- bzw. Dreifachbindungen
’ Da nicht an jedem Kohlenstoff-Atom die maximale Anzahl an Wasserstoffatomen gebunden sind, werden sie als 'ungesättigt' bezeichnet
• Sind zwar stabile Moleküle, aber nicht so stabil wie gesättigte Kohlenwasserstoffe
• Mehrfachbindungen bilden die Möglichkeit elektrophil angegriffen zu werden wegen der hohen Elektronendichte durch die pi-Bindungen
’ Es ist eine elektrophile Addition AE möglich
• Ein Kohlenstoff-Atom mit einer Mehrfachbindung kann aber auch nucleophil angegriffen werden (von einem Anion oder einer Lewis-Base):
Z muss hier eine starke elektronenziehende Eigenschaft haben
Hydrierung:
• Eine Addition von Wasserstoff
• Umkehrung ist die Dehydrierung
Hydratisierung:
• Eine Anlagerung von Wasser an organische Substrate
• Eine chemische Reaktion, bei welcher sich Wasser, unter Aufspaltung einer (H-O)-Bindung an zwei benachbarte Atome bindet’ Es wird eine OH-Bindung und ein Wasserstoffatom addiert
z.B.: H2C=CH2 + H2O ’ H3C-CH2-OH
Markownikow-Regel:
Bei einer Addition von HX bindet sich das H+-Ion an das Kohlenstoff-Atom, mit den meisten Wasserstoffatomen.
z.B.: H2C=CH-CH3 + H+ ’ H3C-C+H-CH3
Eliminierung
• Bei einer Eliminierungsreaktion wird ein Atom oder Atomgruppen aus einem Molekül abgespalten (eliminiert)
• Es entsteht eine Doppelbindung bei einer Eliminierungsreaktion
• Die Eliminierung stellt die Umkehrung einer Addition dar
• Die Abgespaltene Gruppe wird nicht ersetzt
=> z.B. die Umkehrung der Hydratisierung ’ Dehydratisierung:
Polymerisation
• chemische Reaktionen bei denen Monomere3, meist ungesättigte organische Verbindungen zu Polymeren4 reagieren
’ Meist unter Einfluss von Katalysatoren, Wärme, Licht oder anderen „Initiatoren“
’ Die Mehrfachbindung der Monomere wird dabei aufgelöst
• Bei der Polymerisation werden viele C-C-Einfachbindungen zwischen den Monomermolekülen ausgebildet
Abbildung 2: Mechanismus der radikalischen Polymerisation
’ Es entsteht ein großes Makromolekül, ein Polymer
• Je nach Art des Reaktionsmechanismus' kann zwischen radikalischer und ionischer Polymerisation unterschieden werden
Radikalische Polymerisation (mit Ethen)
1. Homolytische Spaltung der Radikale
2. Angriff des Radikals an der Doppelbindung (Startreaktion)
’ es entsteht eine Verbindung zum Radikal-Molekül mit dem Monomermolekül
’ An dem Monomermolekül entsteht eine neue radikale Stelle
3. Diese neue radikale Stelle greift nun ein weiteres Monomermolekül an (Kettenwachstum)
’ Vorgang wiederholt sich solange bis eine Abbruchreaktion stattfindet
4. Kettenabbrüche können entstehen wenn z.B. zwei Radikal-Stellen sich miteinander verbinden
5. Kettenverzweigungen sind auch, wie in Abb. 2 zu sehen, möglich
Ionische Polymerisation
• Auch Ionen (und Dipolmoleküle5) können wie Radikale eine Polymerisation starten
• Ablauf einer anionischen Polymerisation in Abb. 3
Abbildung 3: Anionische Polymerisation
’ Für eine Abbruchreaktion sind Kationen notwendig
• Eine kationische Polymerisation kann durch z.B. eine Protonierung gestartet werden
’ Durch eine Eliminierungsreaktion kann ein Proton auf eine neue Monomereinheit übertragen werden
’ Die wachsende Kette wird abgebrochen
’ Das Kation kann eine neue kationische Polymerisation starten
Substitution
• Eine chemische Reaktion, bei der Atome oder Atomgruppen in einem Molekül durch ein anderes Atom oder eine andere funktionelle Gruppe ersetzt werden.
• Substitutionsreaktionen werden nach der angreifenden Gruppe unterschieden:
o Elektrophile Reagenzien (positiv geladen oder pos. polarisiert) suchen Stellen in Molekülen mit einem Elektronenüberschuss (sprich: Stellen mit negativen Ladungen/Partialladungen oder Elektronenpaaren)
’ SE-Reaktion
o Nucleophile Reagenzien (negativ geladen oder neg. polarisiert) greifen an Stellen mit einem Elektronendefizit an ( Stellen mit positiven Ladungen/Partialladungen oder Elektronenlücken)
’ SN-Reaktion
o Radikale (Reagenzien mit einem ungepaarten Elektron) haben einen hohen Energieüberschuss und greifen elektrophil an
’ SR-Reaktion
’ Abgrenzung zur SE-Reaktion: Es liegt eine homolytische Spaltung und somit eine Radikalbildung vor. Es muss ein Radikal die angreifende Gruppe sein.
=> Diese Varianten werden elektrophile, nucleophile oder radikalische Substitution genannt.


Reaktionsmechanismen
Radikalische Substitution SR am Beispiel Brom und Methan
• Schnell ablaufende Kettenreaktion, welche in drei Phasen abläuft
• Bei der Halogenierung von Alkanen ist dieser Reaktionsmechanismus häufig zu sehen
Phase 1: Startreaktion
Das Halogen-Molekül, in diesem Beispiel Brom, muss zuerst homolytisch gespalten werden, wofür bei Brom bereits sichtbares Licht reicht.
Phase 2: Reaktionskette
Das Brom-Radikal reagiert mit dem Methanmolekül zu einem Bromwasserstoff-Molekül und einem Methyl-Radikal.
Reaktion 2:
Das Methyl-Radikal reagiert mit einem noch ungespaltenen Brom-Molekül und es entsteht ein Brom-Radikal und ein Brommethan-Molekül.
Phase 3: Kettenabbruch/Abbruchreaktion
Der Kettenabbruch kann auf drei Weisen erfolgen:
1. Zwei Brom-Radikale verbinden sich wieder zu einem Brom-Molekül
2. Zwei Methyl-Radikale verbinden sich zu einem Ethan
3. Ein Brom-Radikal verbindet sich mit einem Methyl-Radikal und es entsteht Brommethan
Alle Radikale können verschwinden und es ist eine neue Startreaktion nötig um die Reaktion weiter zu betreiben.
Die Disproportionierung als weitere Abbruchreaktion:
• Disproportionierung allgemein: Eine Reaktion bei der aus gleichartigen Reaktionspartnern durch Zerfall oder Umlagerung verschiedenartige Substanzen entstehen.
• Als Abbruchreaktion bei zwei Ethyl-Radikalen:
• Beispiel einer SN1: Reaktion von 2-Methylpropan-2-ol und HBr
Aus den beiden Ethyl-Radikalen bilden sich Ethen und Ethan




Nucleophile Substitution SN
Die nucleophile Substitution kann entweder als SN1 oder SN2 ablaufen.
SN1:
• Diese Reaktion erfolgt in zwei Schritten, jedoch ist nur ein Molekül an dem geschwindigkeitsbestimmenden Schritt beteiligt ’ monomolekulare Reaktion
• Im ersten Schritt wird aus der R-X Verbindung die Gruppe X als Anion abgespalten
’ Dieser Schritt bestimmt die Reaktionsgeschwindigkeit, da die Abspaltung meist langsam erfolgt
• Es entsteht ein Carbeniumion (R+) welches nun nucleophil, und wegen der trigonal-planaren Struktur von zwei Seiten angegriffen werden kann
’ Es eignen sich besonders Verbindungen, bei denen das Carbeniumion mesomeriestabilisiert oder ein tertiäres Kohlenstoffatom mit positiver Ladung ist
’ Die Reaktion endet mit der Verbindung von dem Nucleophil mit dem Carbeniumion

SN2:
• Diese Reaktion verläuft synchron und beide Moleküle sind am geschwindigkeitsbestimmenden Schritt beteiligt
’ bimolekularer, einstufiger Mechanismus
• Das Nucleophil nähert sich dem positiven Kern
’ Es bildet sich eine trigonal-bipyramidale Struktur mit einer schwachen Bindung zum Anion
• Es folgt eine Inversion ’ Walden-Umkehr oder auch „Regenschirmeffekt“
• Diese Reaktion findet bevorzugt an primären Kohlenstoff-Atomen statt (tertiäre sind räumlich problematisch und nicht stabilisiert genug)
Anwendungsbeispiele der Halogenkohlenwasserstoffe

Lösemittel:
• Halogenkohlenwasserstoffe sind weitgehend unpolare Stoffe
’ gute Fettlösungsmittel bzw. hydrophobe Stoffe
• Verwendet als Lösungsmittel zur Textilreinigung und als Reinigungsmittel in der Metallindustrie
• Hohe Dosen bzw. ständige Belastungen können jedoch zu Gesundheitsschäden führen
Kühlmittel:
• Aufgrund der sehr stabilen, zeitbeständigen und reaktionsträgen Eigenschaften eignen sich Halogenwasserstoffe sehr gut als Kühlmittel
• Der Siedepunkt liegt um 0°C
• z.B. FCKW

Polyvinylchlorid (PVC)
• Wird verwendet in Fußbodenbelägen, Fensterprofilen, Rohren, Schallplatten, Kabelisolierungen und -ummantelungen
• Kreditkarten und ähnliche bestehen meist aus PVC
Polytetrafluorethen (PTFE)

• Auch bekannt unter dem Namen Teflon
• Abbildung 5: Strukturformel von PTFE
Dient oft als Beschichtung oder Dichtung bei besonders aggressiven Chemikalien
’ PTFE ist sehr reaktionsträge
’ Hat ein sehr umfangreiches Anwendungsfeld, es ist zu finden in:
o manchen Zahnseiden oder in Rasiergel
o Projektilen von Handfeuerwaffen
o die „Mausfüßchen“ der Computermaus
o Als Antihaft-Beschichtung in Pfannen und Töpfen
o usw. bei vielem was nicht haften oder reagieren soll oder eine witterungs- und UV-beständige Schicht braucht
Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit
• Viele Halogenalkane wirken betäubend (z.B. Chloroform), viele giftig, manche krebserregend
• Vergiftung von Grund- und Trinkwasser wenn Lösungsmittel mit Halogenalkanen durch den Boden oder in Gewässer gelangen
• DDT wirkt als Schädlingsbekämpfungsmittel, hat aber eine lange Abbauzeit und reichert sich in den Nahrungskreisläufen an
’ v.a. Im Fettgewebe, da es auch eine gute Fettlöslichkeit besitzt
• Niedermolekulare Chlorfluoralkane wie FCKW zerstören die Ozonschicht in der Stratosphäre (siehe Ozonabbau durch halogenierte Kohlenwasserstoffe)
• Das starke Umweltgift Dioxin lagert sich ähnlich wie DDT im Fettgewebe an und entsteht bei der Synthese sowie bei der Entsorgung von Halogenkohlenwasserstoffen
Ozonabbau durch halogenierte Kohlenwasserstoffe in der Atmosphäre
• In einer Höhe von ca. 25km (Stratosphäre) liegt eine Ozonschicht, welche das Leben auf der Erde vor kurzwelliger, energiereicher Sonnenstrahlung schützt (UV-Strahlung)
• Es herrscht ein Gleichgewicht zwischen Bildung und Abbau von Ozon, welches dafür intensives ultraviolettes Sonnenlicht (Wellenlänge kleiner als 240nm) benötigt.
Ozon-Sauerstoff-Zyklus
• Ozon wird hierbei erneuert und UV-Licht wird in Wärmeenergie umgewandelt:
Ozonbildung: O2 + (Strahlung < 240nm) ’ 2 O
2 (O2 + O + M) ’ 2 (O3 + M)
„M“ ist ein 'Dritter Stoßpartner“ welcher überschüssige Energie aus der Reaktion abtransportiert
’ Vorgang geschieht langsam, da das Sonnenlicht keine große Intensität bei Wellenlängen unter 240nm besitzt.
Funktion von Ozon: O3 + Strahlung ’ O2 + O
’ Freier atomarer Sauerstoff reagiert schnell wieder mit Sauerstoff zu Ozon.
Zerfall von Ozon: O3 + O ’ 2 O2
’ Es entsteht ein Gleichgewicht zwischen Produktion durch Sonneneinstrahlung und Zerfall.
Wirkung von Halogenwasserstoffen in der Ozonschicht

• Die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) sind gute Industriechemikalien aufgrund ihrer Eigenschaften (z.B. reaktionsträge, stabil, farb- und geruchlos)
• Diese FCKWs diffundieren langsam in die Atmosphäre, da sie gasförmig sind (ab 0°C)
• Die energiereichen Strahlungen in der Atmosphäre sorgen dafür, dass das stabile Molekül Radikale bildet, welche in den Ozon-Sauerstoff-Zyklus eingreifen:

• Die entstehenden freien Radikale (in der Grafik mit X bezeichnet) sorgen für einen katalytischen Abbau der Ozonschicht
• Das Gleichgewicht zwischen Ozon und Sauerstoff wird auf die Seite des Sauerstoffs verlagert
1Van-der-Waals-Kräfte sind wie Wasserstoff-Brücken-Bindungen elektrostatische Wechselwirkungen.
2Flüchtigkeit: Beschreibt das Bestreben eines Lösungsmittels zu verdunsten.
3Monomere: Niedermolekulare, reaktionsfähige Moleküle, die sich zu molekularen Ketten oder Netzen, zu unverzweigten oder verzweigten Polymeren zusammenschließen können. z.B.: Ungesättigte organische Verbindungen wie Alkene oder Alkine.
4Polymere: chemische Verbindung aus Ketten- oder verzweigten Molekülen (Makromolekülen), die aus gleichartigen Einheiten (Monomere) bestehen.
5Dipolmoleküle wie z.B. Wasser können unter bestimmten Umständen auch als Initiatormolekül dienen
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    Nutzungsbedingungen
    Allgemeine Geschäftsbedingungen/Nutzungsbedingungen für die Nutzung von www.abiunity.de sowie aller Subdomains der Domain abiunity.de
    Stand: 20. Juli 2017

    § 1 Gültigkeit und Änderungen der Nutzungsbedingungen

    (1) Mit der Anmeldung bei www.abiunity.de erklärt sich der Nutzer mit den hier aufgeführten Nutzungsbedingungen einverstanden. Die Einverständniserklärung erfolgt durch die im Rahmen des Anmeldeprozesses erforderliche Kenntnisnahme und Zustimmung zu den Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
    (2) Der Betreiber der Internetseite (im Folgenden Abiunity genannt) behält sich vor, die Nutzungsbedingungen jederzeit zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden dem Nutzer beim nächsten Login nach der Änderung angezeigt, die weitere Benutzung von www.abiunity.de ist nur mit dem Akzeptieren der neuen Nutzungsbedingungen möglich.
    (3) Diese Nutzungsbedingungen gelten für jegliche Unterseiten auf www.abiunity.de und auf allen Subdomains der Domain www.abiunity.de.

    §2 Zustandekommen des Nutzungsvertrages und Laufzeit

    (1) Mit Abschließen der Registrierung kommt ein Nutzungsvertrag zwischen Abiunity und dem Nutzer zustande, für den diese Nutzungsbedingungen gelten.
    (2) Abiunity ist berechtigt, den Account des Nutzers oder bestimmte Funktionen für den Nutzer ohne Nennung von Gründen zu löschen oder zu sperren, sowie eine Anmeldung abzulehnen.
    (3) Der Nutzer hat keinen Anspruch auf eine komplette oder teilweise Nutzung von www.abiunity.de.
    (4) Wird der Account durch Abiunity gelöscht oder gesperrt so bleiben die bis dahin erwirtschafteten finanziellen Ansprüche des Nutzers (vgl. §4 Abs.4-6) für 16 Wochen nach Löschung bzw. Sperrung bestehen. Eine Auszahlung kann über die E-Mail Adresse, mit der sich der Nutzer registriert hatte, beantragt werden. Nach Ablauf der 16 Wochen verfallen sämtliche Ansprüche des Nutzers. Sofern der Grund für die Löschung des Accounts kein Vertragsbruch durch den Nutzer ist, trägt Abiunity sämtliche im Rahmen des Auszahlungsvorgangs entstandenen Kosten. Andernfalls muss der Nutzer die entstandenen Kosten für die Auszahlung tragen. Über diese Kosten hat Abiunity den Nutzer vor der Auszahlung zu unterrichten. (5) Der Nutzungsvertrag endet mit Beenden der Mitgliedschaft bzw. mit dem Löschen des Accounts durch den User bzw. durch Abiunity.

    § 3 Löschung und Beenden der Mitgliedschaft

    (1) Der Nutzer kann die Mitgliedschaft jederzeit beenden indem er seinen Account über sein Profil löscht. Alternativ kann ein Löschungsantrag über das Kontaktformular oder per E-Mail erfolgen.
    (2) Abiunity entfernt beim Beenden der Mitgliedschaft oder beim Löschen des Accounts das Profil des Nutzers. Alle personenbezogenen Daten (beispielsweise Name, Anschrift, Schule, Prüfungsfächer, E-Mail Adresse) werden dabei gelöscht. Lediglich die Beiträge und Themen die der Nutzer erstellt hat bleiben erhalten. So wird gewährleistet, dass der Sinnzusammenhang in den Themen bestehen bleibt. Die Beiträge und Themen, die der Nutzer erstellt hat, werden aber nach Löschung oder Beenden der Mitgliedschaft anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse auf den Autor mehr möglich sind. Sofern der Benutzer seine Dateien, die er hoch geladen hat, nicht selbst gelöscht hat, bleiben diese ebenfalls unwiderruflich nach der Löschung bestehen.
    (3) Finanzielle Ansprüche (vgl. §4 Abs.4-5), die der Nutzer bis dahin erwirtschaftet hat, verfallen bei einer durch ihn initiierten Löschung sofort.

    § 4 Beschreibung des Services bzw. Leistungsumfang

    (1) Der Betreiber betreibt eine Kommunikations-Plattform für Schüler und Schülerinnen im Internet, über welche die Nutzer sich zu schulischen und außerschulischen Themen (insbesondere zu den Themen des Zentralabiturs) austauschen können. Abiunity bietet den Schülern und Schülerinnen eine Plattform, um sich schulübergreifend und gemeinsam mit anderen Schülern und Schülerinnen sowie anderen Fachkräften, die mit dem Abitur zu tun haben, zu den Themen des Zentralabiturs auszutauschen. Die Nutzer dieser Seite können mit anderen Nutzern Kontakt aufnehmen, kommunizieren und auf die von anderen Nutzern bereit gestellten Inhalte zugreifen.
    (2) www.abiunity.de ist keine Tauschplattform für urheberrechtlich geschützte Materialien (wie zum Beispiel Abituraufgaben, Lösungsvorschläge o.Ä.).
    (3) www.abiunity.de bietet die Dienste der Plattform ausschließlich für private Zwecke an. Eine gewerbliche Nutzung der Plattform ist nur nach schriftlicher Genehmigung von Abiunity oder über das Abiunity Partnerprogramm erlaubt.
    (4) Weiter bietet Abiunity den Nutzern der Plattform die Möglichkeit untereinander zu handeln; Waren und Dienstleistungen zu verkaufen und anzubieten sowie zu kaufen und zu beziehen (insb. Materialien zu den Themen des Abiturs).
    (5) Nutzer der Seite können ferner Transaktionen, in Form von kleinen Spenden, an andere Nutzer durchführen.
    (6) Dem Nutzer wird zum Handeln bzw. zum Spenden ein virtuelles Konto zur Verfügung gestellt, welches er mit realem Guthaben durch ein Lastschriftverfahren, eine Überweisung oder die Eingabe eines Gutscheincodes, aufladen kann. Maximal kann ein User einen Betrag von 50 Euro durch eine Aufladung auf sein virtuelles Konto übertragen. Das Guthaben auf dem virtuellen Konto ist Eigentum des Nutzers und kann jederzeit, durch die entsprechenden Funktionen auf der Seite, ab 15 Euro ohne zusätzliche Kosten ausgezahlt werden. Eine Auszahlung von Beträgen die kleiner als 15 Euro sind kann durch eine E-Mail an die unten aufgeführte Adresse beantragt werden. Dabei muss die E-Mail von der E-Mail Adresse gesendet werden, mit der sich der Nutzer registriert hat. Die im Rahmen der Auszahlung entstandenen Bearbeitungskosten trägt der Nutzer. Über die Kosten hat Abiunity den Nutzer vor der Auszahlung zu unterrichten.
    (7) Die Berechtigung zu spenden oder handeln, sprich zu verkaufen/anzubieten oder/und zu kaufen und zu beziehen unterscheidet sich von Benutzergruppen (Schülern, Lehrern, Fachkraft etc.). Die genauen Berechtigungen definieren sich durch die Funktionen auf www.abiunity.de und ob diese für die entsprechende Benutzergruppe zugänglich sind.
    (8) Weiter kann der Nutzer auf www.abiunity.de mit Partnern von Abiunity Kontakt aufnehmen um sich über angebotene Waren und Dienstleistungen zu informieren. Ferner kann er Angebote einholen und diese, verbindlich für beide Handelsparteien, annehmen.

    § 5 Preise

    (1) Kosten fallen für den Nutzer nur dann an, wenn Waren und Dienstleistungen über Abiunity, verkauft werden. In diesem Falle erhebt Abiunity eine Vermittlungsgebühr von 10% zulasten der Verkäufers bzw. Anbieters. Davon ausgeschlossen sind Spenden für andere Nutzer.
    (2) Die Anmeldung bei Abiunity.de und alle anderen Funktionen, wo kein Handel stattfindet, sind kostenlos.

    § 6 Datennutzung und Datenschutz

    Detaillierte Informationen über die Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten können sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.

    (1) Der Nutzer erklärt sich durch die Anmeldung mit den untenstehenden Regelungen zur Verwendung seiner persönlichen Informationen einverstanden.
    (2) Abiunity speichert persönliche Informationen der Nutzer. Die Informationen entstehen durch Angabe des Nutzers sowie durch die Nutzung von www.abiunity.de. Der Nutzer erklärt sich einverstanden, dass seine persönlichen Daten vom Betreiber in elektronischer Form gespeichert werden.
    (3) Abiunity verwendet und analysiert Informationen für interne Zwecke (z.B.: Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten).
    (4) Für die generelle Nutzung der Angebote und Dienste von Abiunity sind eine gültige E-Mail Adresse und ein Nickname nötig.
    (5) Die Angabe personenbezogener Daten (z.B. Name, Anschrift, Schule, Prüfungsfächer, Kontodaten etc.) erfolgt auf freiwilliger Basis. Um aber zusätzliche Dienste, wie zum Beispiel das virtuelle Konto (um zu handeln), den Terminkalender oder die Schulforenfunktion, zu nutzen, sind vollständige Angaben im Profil erforderlich.
    (6) Die personenbezogenen Daten (z.B. Name, Schule, Prüfungsfächer), die der Nutzer auf www.abiunity.de zur Verfügung stellt können von anderen Nutzern nicht aber von Gästen, sofern nicht anders in den Einstellungen angegeben, eingesehen werden. Der Nutzer erteilt dazu sein Einverständnis.
    (7) Die Beiträge, Themen und einige benutzerspezifische Daten (z.B. Nickname, Anzahl der Beiträge, Registrierungsdatum, letzte Aktivität, etc.) sind für alle Besucher dieser Seite einsehbar. Der Nutzer erteilt dazu sein Einverständnis.
    (8) Der Nutzer kann nach der Registrierung die Sichtbarkeit der angegebenen personenbezogenen Daten in seinen Profil-Einstellungen selber ändern.
    (9) Der Nutzer kann nach der Registrierung seine Informationen in seinen Profil-Einstellungen selber editieren.
    (10) Abiunity behandelt die bei der Registrierung angegeben Daten vertraulich und gibt sie nicht an Dritte weiter. Dabei weisen wir darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist daher nicht möglich.
    (11) Wir bieten Ihnen die Möglichkeit sich für unseren Dienst mit Facebook anzumelden. Zur Anmeldung werden Sie auf die Seite von Facebook weitergeleitet, wo Sie sich mit ihren Nutzungsdaten anmelden können. Hierdurch werden ihre Facebook-Profil und unser Dienst verknüpft. Folgende Informationen werden von Facebook an uns übermittelt: Ihren Namen, Ihre Username, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Profilbild. Wir nutzen von diesen Daten ausschließlich Ihren Usernamen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Profilbild.Diese Informationen sind für die Anmeldung zwingend erforderlich, um sie identifizieren zu können. Weitere Informationen zu Facebook und den Privatsphäre-Einstellungen entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen und den Nutzungsbedingungen von Facebook.
    (12) Wir bieten Ihnen die Möglichkeit sich für unseren Dienst mit Google anzumelden. Zur Anmeldung werden Sie auf die Seite von Google weitergeleitet, wo Sie sich mit ihren Nutzungsdaten anmelden können. Hierdurch werden ihre Google-Profil und unser Dienst verknüpft. Folgende Informationen werden von Google an uns übermittelt: Ihren Namen, Ihre Username, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Profilbild. Wir nutzen von diesen Daten ausschließlich Ihren Usernamen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Profilbild. Diese Informationen sind für die Anmeldung zwingend erforderlich, um sie identifizieren zu können. Weitere Informationen zu Google und den Privatsphäre-Einstellungen entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen und den Nutzungsbedingungen con Google.

    § 7 Haftung des Betreibers

    (1) Abiunity kontrolliert die von den Mitgliedern eingestellten Inhalte nicht im Wege einer Voraus-Kontrolle. Auch eine laufende Kontrolle dieser Fremdinhalte ist weder möglich noch ohne konkrete Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung zumutbar.
    (2) Abiunity hat auch auf die Inhalte von verlinkten fremden Seiten keinen Einfluss.
    (3) Abiunity übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der eigenen Inhalte und der durch Nutzer und Partner generierten Inhalte.
    (4) Abiunity lehnt jede Haftung für Schäden ab, die durch die Nutzung der Dienste von Abiunity entstehen.
    (5) Abiunity bemüht sich, ein Funktionieren der Plattform sicher zu stellen. Es kann jedoch durch Wartungsarbeiten oder technischen Problemen zu Ausfällen des Systems kommen.
    (6) Abiunity behält sich das Recht vor jegliche von Nutzern eingestellte Inhalte, wenn nötig, zu ändern oder zu löschen.
    (7) Abiunity ist jederzeit berechtigt den Dienst von www.abiunity.de teilweise oder komplett einzustellen (z.B. im Falle von Krankheit oder Einflüssen von höherer Gewallt, die eine Weiterführung unmöglich machen). Für die von dem Nutzer bis dahin erwirtschafteten finanziellen Ansprüche gelten die unter §2 Abs. 4 genannten Bedingungen.
    (8) Im Falle von einer unvorhersehbaren oder gewalttätigen Fremdeinwirkung, die trotz Bemühen durch Abiunity nicht verhindert werden konnten, lehnt Abiunity jede Haftung für eventuelle Schäden ab. Sämtliche finanziellen sowie nicht finanziellen Ansprüche des Nutzers verfallen, sofern die Fremdeinwirkung eine Inanspruchnahme der Ansprüche des Nutzers (z.B. durch Diebstahl oder Verlust von Daten) unmöglich macht.

    § 8 Verantwortlichkeit und Pflichten des Nutzers

    (1) Für die Informationen, die der Nutzer bereitstellt, ist der Nutzer allein verantwortlich.
    (2) Der Nutzer verpflichtet sich, den Betreiber schadlos von jeglicher Art von Klagen, Schäden, Verlusten oder Forderungen zu halten, die durch die Anmeldung des Nutzers und/oder seine Teilnahme an diesem Dienst entstehen könnten.
    (3) Der Nutzer ist verpflichtet, Nutzerdaten und Inhalte, die von anderen Nutzern bereit gestellt wurden, nur mit einer schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers zu veröffentlichen, vervielfältigen, bearbeiten oder zu verbreiten.
    (4) Der Nutzer verpflichtet sich Downloads und Inhalte, die auf dieser Seite von anderen Nutzern oder von abiunity.de angeboten werden, und Kopien dieser Seite nur für den privaten, nicht aber für den kommerziellen Gebrauch, zu verwenden.
    (5) Ferner verpflichtet sich jeder Nutzer:
    - keine pornographischen, rassistischen, volksverhetzenden oder vergleichbare Inhalte, die gegen geltende Gesetze und gegen die guten Sitten verstoßen auf www.abiunity.de zu verwenden oder zu veröffentlichen.
    - keine Nutzer zu belästigen, zu bedrohen oder die Rechte Dritter zu verletzen.
    - keine Daten und Inhalte in das System einzubringen, die urheberrechtlich geschützt sind, es sei denn, er hat die Rechte daran.
    - keine Werbung ohne schriftliche Genehmigung auf abiunity zu verbreiten.
    - die guten Sitten und Umgangsformen zu wahren und beleidigende, herabsetzende, obszöne, vulgäre Äußerungen oder die Verbreitung von Propaganda oder politischen Ansichten zu unterlassen.
    (6) Inhalte, die von Nutzern in das System eingebracht wurden und gegen §8 Abs. 5 verstoßen, werden nach Bekanntwerden vom Betreiber dieser Seite ohne weitere Begründung umgehend bearbeitet oder gelöscht.
    (7) Der Nutzer verpflichtet sich keine elektronischen Angriffe in jeglicher Form gegen www.abiunity.de durchzuführen.
    (8) Nutzer, deren Qualifizierung durch Abiunity geprüft wurde und die somit als qualifizierte Fachkräfte ausgewiesen sind, verpflichten sich die Materialien und Dienstleistungen mit einem ihrer Qualifikation entsprechenden Qualitätsstandard zu erstellen bzw. anzubieten.
    (9) Materialien und Dienstleistungen, die von qualifizierten Fachkräften (vgl. §9 Abs. 8) angeboten werden müssen einen Bezug zum Abitur bzw. zu schulischen Themen aufweisen.
    (10) Wird ein Zweifel an dem Qualitätsstandard von Dritten oder von Abiunity erhoben, so kann Abiunity einen unabhängigen Gutachter mit der Beurteilung der Qualität der bereitgestellten Daten beauftragen.
    (11) Die Kosten eines unabhängigen Beurteilers trägt im Fall einer bestätigten mangelnden Qualität der Nutzer. Andernfalls trägt Abiunity die entstandenen Kosten.
    (12) Der Nutzer verpflichtet sich keine betrügerischen oder kriminellen Tätigkeiten über www.abiunity.de auszuführen oder in irgendeiner Weiße für solche Tätigkeiten zu missbrauchen.
    (13) Verstöße gegen die oben genannten Bedingungen führen zu einer sofortigen Löschung bzw. Sperrung und damit zur Kündigung des Vertrags und können zivil- bzw. strafrechtlichen Folgen, wie unter anderem Schadenersatz, nach sich ziehen.
    (14) Angenommene Angebote die ein Partner den Nutzer unterbreitet und die vom Nutzer angenommen werden sind bindend.
    (15) Verkauft der Nutzer Materialien und/oder Dienstleistungen auf abiunity, so obliegt es in der Verantwortung des Nutzers den Käufer über die rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B.: AGB’s und/oder Widerrufs- und Rückgabebelehrung) des Handels zwischen Nutzer und Käufer festzulegen und aufzuklären.

    § 10 Rechtsfolgen bei Verstoß gegen diese Nutzungsbedingungen

    Der Nutzer stellt Abiunity von jeglichen Folgen, welche durch den Verstoß des Nutzers gegen die Nutzungsbedingungen folgen frei. Dies beinhaltet sowohl Forderungen Dritter, die durch den Nutzer entstanden sind, als auch Kosten für eventuell erforderliche Rechtsverfahren.

    § 11 Einbeziehung Dritter

    Der Betreiber ist berechtigt, Dritte mit der Verwaltung bzw. Leitung des Projektes abiunity.de zu beauftragen.

    § 12. Salvatorische Klausel

    Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der AGB und des Nutzungsvertrages im übrigen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommt, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

    § 13 Gerichtsstand und anwendbares Recht

    (1) Gerichtsstand ist Aurich.
    (2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.


    __________________________________

    Widerrufsbelehrung

    Der Nutzer kann seine zu den AGB gegebene Zustimmung jederzeit widerrufen, ohne Einhaltung einer Frist und ohne Angabe von Gründen. Dazu hat er mehrere Möglichkeiten: Postalisch (Anschrift siehe Impressum) oder durch Nutzung der Löschfunktion in den Profileinstellungen.
    Ferner kann der Nutzer die Zustimmung zum Bankeinzug jederzeit widerrufen, ohne Einhaltung einer Frist und ohne Angabe von Gründen. Dies kann er postalisch oder per E-Mail an die unten aufgeführte Adresse tun. Die bis zu diesem Zeitpunkt beantragten Bankeinzüge bleiben bestehen.

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    Datenschutzerklärung
    Datenschutzerklärung von www.abiunity.de sowie aller Subdomains der Domain abiunity.de
    Stand: 02. Mai 2018

    Vorwort Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert bei Abiunity. Eine einfache Nutzung unserer Internetseiten ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern Sie jedoch aktiv in unserer Community mitwirken und das gesamte Onlineangebot nutzen möchten, ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich. Besteht hierfür keine gesetzliche Grundlage, holen wir selbstverständlich vorher Ihre Einwilligung ein.

    Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise Ihrer E-Mail-Adresse oder Angaben über die besuchte Schule und belegte Prüfungsfächer, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchten wir Sie genau über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Darüber hinaus klären wir Sie über die Ihnen zustehenden Rechte auf.

    Wir haben zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass die internetbasierte Datenübertragung grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen kann. Deshalb kann ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden!

    Begriffserklärung Unsere Datenschutzerklärung beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

    Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

    a) personenbezogene Daten
    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

    b) betroffene Person
    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

    c) Verarbeitung
    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

    d) Einschränkung der Verarbeitung
    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

    e) Profiling
    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

    f) Pseudonymisierung
    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

    g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher
    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

    h) Auftragsverarbeiter
    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

    i) Empfänger
    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

    j) Dritter
    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

    k) Einwilligung
    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

    Datenschutzerklärung

    I. Name und Anschrift des Verantwortlichen

    Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist die:

    Vertreten durch: Julius Planteur

    II. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

    Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten sind identisch mit der oben genannten Adresse und dem genannten Vertreter.

    III. Allgemeines zur Datenverarbeitung

    a) Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten

    Wir verarbeiten personenbezogene Daten unserer Nutzer grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Verarbeitung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt nur nach Einwilligung des Nutzers. Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.

    b) Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

    Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage.

    Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.

    Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der unser Unternehmen unterliegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage.

    Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

    Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

    c) Datenlöschung und Speicherdauer

    Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.

    IV. Bereitstellung der Website und Erstellung von Server-Logfiles

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Bei jedem Aufruf unserer Internetseite erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners.

    Folgende Daten werden hierbei erhoben:

    (1) Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version
    (2) Das Betriebssystem des Nutzers
    (3) Den Internet-Service-Provider des Nutzers
    (4) Die IP-Adresse des Nutzers
    (5) Datum und Uhrzeit des Zugriffs
    (6) Websites, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt
    (7) Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden

    Die Daten werden ebenfalls in den Logfiles unseres Systems gespeichert. Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers findet nicht statt.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.
    Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Zudem dienen uns die Daten zur Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet in diesem Zusammenhang nicht statt.

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

    Im Falle der Speicherung der Daten in Logfiles ist dies nach spätestens sieben Tagen der Fall. Eine darüberhinausgehende Speicherung ist möglich. In diesem Fall werden die IP-Adressen der Nutzer gelöscht oder verfremdet, sodass eine Zuordnung des aufrufenden Clients nicht mehr möglich ist.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

    V. Verwendung von Cookies

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Unsere Webseite verwendet Cookies. Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht.

    Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

    In den Cookies werden dabei folgende Daten gespeichert und übermittelt:

    (1) Log-In-Informationen
    (2) IDs und Zeitstempel der besuchten Themen, Beiträge, Dateianhänge oder Foren
    (3) IDs des aktuell besuchten Seitenbereichs
    (4) Individuelle Seiteneinstellungen
    (5) Informationen aus spezifischen Datenbankabfragen

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Der Zweck der Verwendung technisch notwendiger Cookies ist, die Nutzung von Websites für die Nutzer zu vereinfachen. Einige Funktionen unserer Internetseite können ohne den Einsatz von Cookies nicht angeboten werden. Für diese ist es erforderlich, dass der Browser auch nach einem Seitenwechsel wiedererkannt wird.

    Für folgende Anwendungen benötigen wir Cookies:

    (1) Log-In-Funktion
    (2) Erkennung neuer Beiträge
    (3) Vereinfachten Navigation durch die Seite
    (4) Speichern der Einstellungen
    (5) Ladezeitenoptimierung

    Die durch technisch notwendige Cookies erhobenen Nutzerdaten werden nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen verwendet.

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse in der Verarbeitung der personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    d) Dauer der Speicherung, Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Cookies werden auf dem Rechner des Nutzers gespeichert und von diesem an unserer Seite übermittelt. Daher haben Sie als Nutzer auch die volle Kontrolle über die Verwendung von Cookies. Durch eine Änderung der Einstellungen in Ihrem Internetbrowser können Sie die Übertragung von Cookies deaktivieren oder einschränken. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Dies kann auch automatisiert erfolgen. Werden Cookies für unsere Website deaktiviert, können möglicherweise nicht mehr alle Funktionen der Website vollumfänglich genutzt werden.

    VI. Registrierung

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite bieten wir Nutzern die Möglichkeit, sich unter Angabe personenbezogener Daten zu registrieren. Die Daten werden dabei in eine Eingabemaske eingegeben und an uns übermittelt und gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Folgende Daten werden im Rahmen des Registrierungsprozesses erhoben:

    (1) Die IP-Adresse des Nutzers
    (2) Datum und Uhrzeit der Registrierung
    (3) Individueller Nutzername
    (4) Bundesland in dem der Nutzer das Abitur absolvieren wird
    (5) Gewählte Abitur-Prüfungsfächer (optional)
    (6) Angaben über die besuchte Schule (optional)

    Im Rahmen des Registrierungsprozesses wird eine Einwilligung des Nutzers zur Verarbeitung dieser Daten eingeholt.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Eine Registrierung des Nutzers ist für das Bereithalten bestimmter Inhalte und Leistungen auf unserer Website erforderlich.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Dies ist für die während des Registrierungsvorgangs erhobenen Daten der Fall, wenn die Registrierung auf unserer Internetseite aufgehoben oder abgeändert wird.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Als Nutzer haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Registrierung über die Account-Löschen-Funktion aufzulösen. Die über Sie gespeicherten Daten können Sie jederzeit in den Profileinstellungen abändern lassen.

    VII. Kontaktformular und E-Mail-Kontakt

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite ist ein Kontaktformular vorhanden, welches für die elektronische Kontaktaufnahme genutzt werden kann. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit wahr, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten an uns übermittelt und gespeichert. Diese Daten sind:

    (1) Die IP-Adresse des Nutzers
    (2) Sofern der Nutzer angemeldet ist: Nutzername
    (3) Browserinformation
    (4) IP-Adresse
    (5) E-Mail-Adresse

    Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.

    Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über die bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.

    Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge einer Übersendung einer E-Mail übermittelt werden, ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt der E-Mail-Kontakt auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske dient uns allein zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme. Im Falle einer Kontaktaufnahme per E-Mail liegt hieran auch das erforderliche berechtigte Interesse an der Verarbeitung der Daten.

    Die sonstigen während des Absendevorgangs verarbeiteten personenbezogenen Daten dienen dazu, einen Missbrauch des Kontaktformulars zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme sicherzustellen.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske des Kontaktformulars und diejenigen, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist.

    Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobenen personenbezogenen Daten werden spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit, seine Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Nimmt der Nutzer per E-Mail Kontakt mit uns auf, so kann er der Speicherung seiner personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden.

    Für den Widerruf reicht eine formlose E-Mail mit dem Widerspruch zur Speicherung der im Zuge der Kontaktaufnahme durch das Kontaktformular erhobenen Daten.

    Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht.

    VIII. Shop

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite gibt es die Möglichkeit digitale Materialien zum Download kostenpflichtig zu erwerben. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit wahr, so werden personenbezogene Daten über den Kauf und bestimmte personenbezogene Daten, welche uns von dem jeweils verwendeten Zahlungsdienstleister übermittelt werden, in verschlüsselter Form in unserem System gespeichert. Diese Daten sind:

    (1) Die IP-Adresse des Nutzers
    (2) Die verwendete E-Mail-Adresse beim Zahlungsdienstleister
    (3) Vor- und Nachname
    (4) Einmalige Kennung der Transaktion des Zahlungsdienstleisters
    (5) Gekaufter Artikel, Datum des Kaufs, Preis, Abiunity Nutzerkennung

    Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.

    Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Erfüllung des durch den Kauf zustande kommenden Kaufvertrages verwendet.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Verarbeitung und Speicherung der Daten ist für den Abschluss des Kaufvertrages erforderlich. Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Alle käuflich erwerbbaren digitalen Inhalte auf Abiunity sind ausschließlich für den eigenen privaten Gebrauch gedacht und daher mit einem SOFT-DRM Kopierschutz versehen. Dieser Kopierschutz versieht jeden gekauften Artikel mit einer einmaligen individuellen Kennung. Anhand dieser Kennung kann unser System dann die oben genannten verschlüsselten Daten aus unserem System auslesen. So stellen wir sicher, dass wir den Urheber einer möglicherweise rechtswidrig verbreiteten Datei bestimmen können.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Speicherung der oben genannten Daten ist für die Erfüllung des Kaufvertrages zwingend erforderlich. Die Daten werden folglich auf unbestimmte Zeit verschlüsselt gespeichert.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Die Erfassung und die Speicherung der oben genannten Daten ist für die Erfüllung des Kaufvertrages zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

    IX. Newsletter und E-Mail-Versand

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite besteht die Möglichkeit im Rahmen der Registrierung einen kostenfreien Newsletter zu abonnieren. Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Anmeldevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.

    Wir versenden Newsletter, E-Mails und weitere elektronische Benachrichtigungen mit werblichen Informationen (nachfolgend „Newsletter“) nur mit der Einwilligung der Empfänger oder einer gesetzlichen Erlaubnis. Sofern im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter dessen Inhalte konkret umschrieben werden, sind sie für die Einwilligung der Nutzer maßgeblich. Unser Newsletter kann folgende Informationen enthalten:

    (1) Informationen über unser online Angebot
    (2) Neue Aktivitäten auf unserer Seite (neue Beiträge, Themen, Kommentare, etc…)
    (3) Werberelevante Informationen für Schüler und Schülerinnen (Interessante Studien- und Karriereangebote, Persönlichkeitstests, etc…)
    (4) Neue interessante und relevante Artikel für Schüler und Schülerinnen

    Für den Versand von Newslettern werden folgende Daten, welche im Registrierungsverfahren miterhoben werden, benötigt:

    (1) E-Mail-Adresse
    (2) Bundesland
    (3) Gewählte Profilfächer (optionale Angabe)
    (4) Abiturjahrgang

    Die Anmeldung zu unserem Newsletter erfolgt in einem sog. Double-Opt-In-Verfahren. D.h. Sie erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail, in der Sie um die Bestätigung Ihrer Anmeldung gebeten werden. Diese Bestätigung ist notwendig, damit sich niemand mit fremden E-Mailadressen anmelden kann.

    Die Anmeldungen zum Newsletter werden protokolliert, um den Anmeldeprozess entsprechend den rechtlichen Anforderungen nachweisen zu können. Hierzu gehört die Speicherung des Anmelde- und des Bestätigungszeitpunkts, als auch der IP-Adresse.

    Der Versand unseres Newsletter und unserer systemgenerierten E-Mails, sog. Transaktional Mails (z.B.: Registrierungsbestätigung), erfolgt über Amazon Simple Email Service (Amazon SES). Amazon Simple Email Service (Amazon SES) ist ein cloudbasierter Service zum Senden von E-Mail, der Digitalmarketingpersonal und Anwendungsentwicklern hilft, Marketing-, Benachrichtigungs- und Transaktions-E-Mails zu senden. Der Service wird von dem Unternehmen Amazon Web Services, Inc. ("AWS") angeboten, welches eine Tochtergesellschaft der Amazon.com, Inc. darstellt und in 410 Terry Avenue North, Seattle WA 98109, USA ansässig ist.

    Im Zuge des E-Mail-Versands werden die, zum Versand der E-Mails notwendigen, Daten an Amazon Web Services, Inc. ("AWS") übermittelt. Amazon AWS ist dabei nur mit dem Versand der Newsletter beauftragt. Eine Auswertung Verarbeitung der personenbezogenen Daten findet nach unserem Kenntnisstand nicht statt. Auch nutzt Amazon AWS die Daten unserer Newsletterempfänger nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben.

    Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Amazon AWS. Amazon AWS ist unter dem US-EU-Datenschutzabkommen „Privacy Shield“ zertifiziert und verpflichtet sich damit die EU-Datenschutzvorgaben einzuhalten. Des Weiteren haben wir mit Amazon AWS ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Amazon AWS dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzer zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiter zu geben. Die Datenschutzbestimmungen von Amazon AWS können Sie hier https://aws.amazon.com/de/privacy/ und hier https://aws.amazon.com/de/compliance/eu-data-protection/ nachlesen.

    Zur Erstellung der Newsletter und Verwaltung der E-Mail-Adressen für den Versand von Newslettern nutzen wir darüber hinaus, die selbst gehostete Software Sendy (Mehr Informationen unter https://sendy.co/ ). Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte für den Zweck der Erstellung der Newsletter und die Verwaltung der E-Mail-Adressen findet nicht statt.

    Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Diese Informationen werden zur technischen Verbesserung der Services anhand der technischen Daten oder der Zielgruppen und ihres Leseverhaltens anhand derer Abruforte (die mit Hilfe der IP-Adresse bestimmbar sind) oder der Zugriffszeiten genutzt.

    Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wann sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfängern zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben einzelne Nutzer zu beobachten. Die Auswertungen dienen uns viel mehr dazu, die Lesegewohnheiten unserer Nutzer zu erkennen und unsere Inhalte auf sie anzupassen oder unterschiedliche Inhalte entsprechend den Interessen unserer Nutzer zu versenden.

    Es gibt Fälle, in denen wir die Newsletterempfänger auf unsere Webseiten leiten. Z.B. enthalten unsere Newsletter einen Link, mit dem die Newsletterempfänger die Newsletter online abrufen können (z.B. bei Darstellungsproblemen im E-Mailprogramm). Ferner können Newsletterempfänger ihre Daten, wie z.B. die E-Mailadresse nachträglich korrigieren.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Entsprechend den Vorgaben der ab dem 25. Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) informieren wir Sie, dass die Einwilligungen in den Versand der E-Mailadressen auf Grundlage der Art. 6 Abs. 1 lit. a, 7 DSGVO sowie § 7 Abs. 2 Nr. 3, bzw. Abs. 3 UWG erfolgt.

    Der Einsatz des Versanddienstleisters Amazon AWS, Durchführung der statistischen Erhebungen und Analysen sowie Protokollierung des Anmeldeverfahrens, erfolgen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser Interesse richtet sich auf den Einsatz eines nutzerfreundlichen sowie sicheren Newslettersystems, das sowohl unseren geschäftlichen Interessen dient, als auch den Erwartungen der Nutzer entspricht.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Die Erhebung der E-Mail-Adresse und der oben genannten Daten dient dazu, den Newsletter zielgruppen- und interessengerecht zuzustellen.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Die E-Mail-Adresse des Nutzers wird demnach solange gespeichert, wie das Abonnement des Newsletters aktiv ist.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Das Abonnement kann der Nutzer jederzeit in seinem Nutzerprofil oder durch eine Abmeldefunktion am Ende jeder versendeten Newsletter-E-Mail kündigen.

    Da die Anmeldung zum Newsletter an unsere Registrierung gekoppelt ist, findet keine Löschung der oben angeführten personenbezogenen Daten statt. Diese werden erst durch eine Löschung des Nutzerprofils aus unserem System entfernt (vgl. Punkt VII Registrierung).

    X. Vom User im Forum selbst gespeicherte Daten

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite gibt es für registrierte Nutzer die Möglichkeit Inhalte selbst zu speichern. Diese Inhalte können folgende sein:

    (1) Foren- / Chatbeiträge
    (2) Kommentare
    (3) Bewertungen
    (4) Hochgeladene Dokumente
    (5) Profiltexte
    (6) Verfasste Artikel
    (7) Private Nachrichten

    Je nach Eingabefunktion sind die Inhalte von unterschiedlichen Personen oder Personengruppen einsehbar. Öffentlich einsehbare Inhalte sind dabei:

    (1) Vom User verfasste Forenbeiträge und Kommentare unter Beiträgen, Datenbankeinträgen oder anderen Seiten
    (2) Informationen des Users, die dieser in seinem Profil öffentlich zugänglich gemacht hat

    Nur für andere registrierte Mitglieder unserer Seite einsehbare Inhalte sind:

    (1) Hochgeladene Dokumente in unserer Datenbank

    Nur für den jeweilig ausgewählten Empfänger sichtbare Inhalte sind:

    (1) Private Nachrichten

    Ob es sich bei den durch den Nutzer eingespeisten Inhalten um personenbezogene Daten handelt oder nicht, kann von uns nicht überprüft werden.

    Um jeden so gespeicherten Datensatz zuordnen zu können, werden folgende Daten durch unser System mitgespeichert:

    (1) IP-Adresse des Nutzers
    (2) Zeitpunkt der Eintragung
    (3) Nutzerkennung

    Die durch den Nutzer gespeicherten Daten werden lediglich zur Verbesserung unseres Onlineangebots verarbeitet und ggf. ausgewertet. Eine Weitergabe an Dritte findet durch uns nicht statt.

    Die Einwilligung für die Verarbeitung der oben genannten Daten erfolgt durch die Registrierung und dem Zustimmen unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Wir wollen den Schülern und Schülerinnen eine Plattform bieten, die es ihnen ermöglicht sich schulübergreifend zu dem Themen des Zentralabiturs auszutauschen. Dieser Austausch wird durch die oben aufgeführten Wege der Datenspeicherung ermöglicht.

    d) Dauer der Speicherung

    Da der schulübergreifende Austausch nicht nur innerhalb einer Jahrgangsstufe stattfinden soll, sondern auch Jahrgangsübergreifend, speichern wir die Inhalte dauerhaft. So können auch noch nachfolgende Abiturjahrgänge von dem Wissensaustausch anderer Jahrgänge profitieren.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Als Nutzer haben sie jederzeit die Möglichkeit, die Registrierung über die Account-Löschen-Funktion aufzulösen. In diesem Fall werden alle von ihnen gespeicherten Inhalte anonymisiert. Es ist dann kein Rückschluss auf ihre Person mehr möglich.

    Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit all ihre eingespeisten Inhalte jederzeit einzeln zu bearbeiten oder zu löschen.

    XI. Social-Media-Plugins

    a) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Facebook

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponenten von Facebook integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Teilen-Funktion
    (2) Facebook Login

    Die Teilen-Funktion ermöglicht dem Nutzer einzelne Seiteninhalte in dem sozialen Netzwerk namens Facebook zu veröffentlichen.

    Der Facebook Login ermöglicht dem Nutzer, sich mit seinem Facebook Account auf dieser Internetseite anzumelden.

    Facebook ist ein soziales Netzwerk. Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Facebook ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen.

    Betreibergesellschaft von Facebook ist die Facebook, Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten Verantwortlicher ist, wenn eine betroffene Person außerhalb der USA oder Kanada lebt, die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland.

    Eine Gesamtübersicht über alle Facebook-Plug-Ins kann unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE abgerufen werden.

    Alle Facebook-Plug-Ins auf unserer Seite sind standartgemäß deaktiviert. Dies dient dazu ihre Daten zu schützen. Eine Aktivierung der jeweiligen Komponente ist nur durch eine entsprechende Bestätigung eines Hinweises (beim Facebook-Login) oder durch einen Klick auf eine grafische Darstellung der Facebook-Komponente (Teilen-Button) möglich. Mit Aktivierung einer Facebook-Komponente wird unser System veranlasst, eine Verbindung mit Facebook aufzubauen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Facebook Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Diese Informationen werden durch die Facebook-Komponente gesammelt und durch Facebook dem jeweiligen Facebook-Account der betroffenen Person zugeordnet. In welcher Art und Weise die so erhobenen Daten verarbeitet werden kann der Datenrichtlinie von Facebook unter https://de-de.facebook.com/about/privacy/ entnommen werden. Ferner wird dort erläutert, welche Einstellungsmöglichkeiten Facebook zum Schutz der Privatsphäre der betroffenen Person bietet. Zudem sind unterschiedliche Applikationen erhältlich, die es ermöglichen, eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. Solche Applikationen können durch die betroffene Person genutzt werden, um eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken.

    b) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente des Unternehmens Google integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Teilen-Funktion von Google+
    (2) Die Google-Sign-In-Funktion

    Die Teilen-Funktion gehört zu der Plattform Google+ und ermöglicht dem Nutzer einzelne Seiteninhalte in dem sozialen Netzwerk namens Google+ zu verbreiten.

    Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Google+ ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen.

    Genauere Informationen zu Google+ sind unter https://developers.google.com/+/ abrufbar.

    Die Google-Sign-In-Funktion ermöglicht den Nutzern der zahlreichen Google Dienste, sich mit ihrem Google Account auf dieser Internetseite anzumelden. Eine Auflistung aller von Google angebotenen Dienste kann unter https://www.google.com/intl/de/about/products/ eingesehen werden.

    Betreibergesellschaft dieser Dienste ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

    Alle Google-Komponenten auf unserer Seite sind standartgemäß deaktiviert. Dies dient dazu ihre Daten zu schützen. Eine Aktivierung der jeweiligen Komponente ist nur durch eine entsprechende Bestätigung eines Hinweises (beim Google Sign-In) oder durch einen Klick auf eine grafische Darstellung der Google-Komponente (Teilen-Button) möglich. Mit Aktivierung einer Google-Komponente wird unser System veranlasst, eine Verbindung mit Google aufzubauen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Diese Informationen werden durch die Google-Komponente gesammelt und durch Google dem jeweiligen Google-Account der betroffenen Person zugeordnet. In welcher Art und Weise die so erhobenen Daten verarbeitet werden kann den geltenden Datenschutzbestimmungen von Google unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ entnommen werden.

    c) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Twitter

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von Twitter integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Teilen- bzw. Tweet-Funktion von Twitter

    Twitter ist ein multilingualer öffentlich zugänglicher Mikroblogging-Dienst, auf welchem die Nutzer sogenannte Tweets, also Kurznachrichten, die auf eine bestimmte Anzahl an Zeichen begrenzt sind, veröffentlichen und verbreiten können. Diese Kurznachrichten sind für jedermann, also auch für nicht bei Twitter angemeldete Personen abrufbar. Die Tweets werden aber auch den sogenannten Followern des jeweiligen Nutzers angezeigt. Follower sind andere Twitter-Nutzer, die den Tweets eines Nutzers folgen. Ferner ermöglicht Twitter über Hashtags, Verlinkungen oder Retweets die Ansprache eines breiten Publikums.

    Betreibergesellschaft von Twitter ist die Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA.

    Alle Twitter-Komponenten auf unserer Seite sind standartgemäß deaktiviert. Dies dient dazu ihre Daten zu schützen. Eine Aktivierung der jeweiligen Komponente ist nur durch einen Klick auf eine grafische Darstellung der Twitter -Komponente (Teilen- bzw. Tweet-Button) möglich. Mit Aktivierung einer Twitter-Komponente wird unser System veranlasst, eine Verbindung mit Twitter aufzubauen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Twitter Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Diese Informationen werden durch die Twitter -Komponente gesammelt und durch Twitter dem jeweiligen Twitter-Account der betroffenen Person zugeordnet. In welcher Art und Weise die so erhobenen Daten verarbeitet werden kann den geltenden Datenschutzbestimmungen von Twitter unter https://twitter.com/privacy?lang=de entnommen werden.

    d) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von YouTube

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von YouTube integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Einbindung von YouTube-Videos

    YouTube ist ein Internet-Videoportal, dass Video-Publishern das kostenlose Einstellen von Videoclips und anderen Nutzern die ebenfalls kostenfreie Betrachtung, Bewertung und Kommentierung dieser ermöglicht. YouTube gestattet die Publikation aller Arten von Videos, weshalb sowohl komplette Film- und Fernsehsendungen, aber auch Musikvideos, Trailer oder von Nutzern selbst angefertigte Videos über das Internetportal abrufbar sind.

    Betreibergesellschaft von YouTube ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA. Die YouTube, LLC ist einer Tochtergesellschaft der Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

    Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite und auf welcher eine YouTube-Komponente (YouTube-Video) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige YouTube-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden YouTube-Komponente von YouTube herunterzuladen. Weitere Informationen zu YouTube können unter https://www.youtube.com/yt/about/de/ abgerufen werden. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhalten YouTube und Google Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei YouTube eingeloggt ist, erkennt YouTube mit dem Aufruf einer Unterseite, die ein YouTube-Video enthält, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch YouTube und Google gesammelt und dem jeweiligen YouTube-Account der betroffenen Person zugeordnet.

    YouTube und Google erhalten über die YouTube-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei YouTube eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person ein YouTube-Video anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an YouTube und Google von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem YouTube-Account ausloggt.

    Die von YouTube veröffentlichten Datenschutzbestimmungen, die unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abrufbar sind, geben Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch YouTube und Google.

    XII. Zahlungsdienstleister

    a) Datenschutzbestimmungen zu PayPal als Zahlungsart

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von PayPal integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Bezahlfunktion von PayPal

    PayPal ist ein Online-Zahlungsdienstleister. Zahlungen werden über sogenannte PayPal-Konten abgewickelt, die virtuelle Privat- oder Geschäftskonten darstellen. Zudem besteht bei PayPal die Möglichkeit, virtuelle Zahlungen über Kreditkarten abzuwickeln, wenn ein Nutzer kein PayPal-Konto unterhält. Ein PayPal-Konto wird über eine E-Mail-Adresse geführt, weshalb es keine klassische Kontonummer gibt. PayPal ermöglicht es, Online-Zahlungen an Dritte auszulösen oder auch Zahlungen zu empfangen. PayPal übernimmt ferner Treuhänderfunktionen und bietet Käuferschutzdienste an.

    Die Europäische Betreibergesellschaft von PayPal ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

    Wählt die betroffene Person während des Bestellvorgangs in unserem Online-Shop als Zahlungsmöglichkeit „PayPal“ aus, werden automatisiert Daten der betroffenen Person an PayPal übermittelt. Mit der Auswahl dieser Zahlungsoption willigt die betroffene Person in die zur Zahlungsabwicklung erforderliche Übermittlung personenbezogener Daten ein.

    Bei den an PayPal übermittelten personenbezogenen Daten handelt es sich in der Regel um Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen.

    Die Übermittlung der Daten bezweckt die Zahlungsabwicklung und die Betrugsprävention. Der für die Verarbeitung Verantwortliche wird PayPal personenbezogene Daten insbesondere dann übermitteln, wenn ein berechtigtes Interesse für die Übermittlung gegeben ist. Die zwischen PayPal und dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ausgetauschten personenbezogenen Daten werden von PayPal unter Umständen an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung.

    PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen.

    Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen.

    Die geltenden Datenschutzbestimmungen von PayPal können unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full abgerufen werden.

    XIII. Anzeigen- und Marketing-Dienste

    a) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google AdSense

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von Google AdSense integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Platzierung von Werbeanzeigen durch Google Adsense

    Google AdSense ist ein Online-Dienst, über welchen eine Vermittlung von Werbung auf Drittseiten ermöglicht wird. Google AdSense beruht auf einem Algorithmus, welcher die auf Drittseiten angezeigten Werbeanzeigen passend zu den Inhalten der jeweiligen Drittseite auswählt. Google AdSense gestattet ein interessenbezogenes Targeting des Internetnutzers, welches mittels Generierung von individuellen Benutzerprofilen umgesetzt wird.

    Betreibergesellschaft der Google-AdSense-Komponente ist die Alphabet Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

    Der Zweck der Google-AdSense-Komponente ist die Einbindung von Werbeanzeigen auf unserer Internetseite. Google-AdSense setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit der Setzung des Cookies wird der Alphabet Inc. eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-AdSense-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-AdSense-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Werbung und der Abrechnung von Provisionen an die Alphabet Inc. zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält die Alphabet Inc. Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die der Alphabet Inc. unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.

    Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass die Alphabet Inc. ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von der Alphabet Inc. bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

    Google AdSense verwendet zudem sogenannte Zählpixel. Ein Zählpixel ist eine Miniaturgrafik, die in Internetseiten eingebettet wird, um eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse zu ermöglichen, wodurch eine statistische Auswertung durchgeführt werden kann. Anhand des eingebetteten Zählpixels kann die Alphabet Inc. erkennen, ob und wann eine Internetseite von einer betroffenen Person geöffnet wurde und welche Links von der betroffenen Person angeklickt wurden. Zählpixel dienen unter anderem dazu, den Besucherfluss einer Internetseite auszuwerten.

    Über Google AdSense werden personenbezogene Daten und Informationen, was auch die IP-Adresse umfasst und zur Erfassung und Abrechnung der angezeigten Werbeanzeigen notwendig ist, an die Alphabet Inc. in die Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert und verarbeitet. Die Alphabet Inc. gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

    Google-AdSense wird unter diesem Link https://www.google.de/intl/de/adsense/start/ genauer erläutert.

    XIV. Rechte der betroffenen Person

    Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

    1. Auskunftsrecht

    Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

    Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

    (1) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
    (2) die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
    (3) die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
    (4) die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
    (5) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    (6) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    (7) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
    (8) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

    Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

    2. Recht auf Berichtigung

    Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

    3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
    (1) wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
    (2) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
    (3) der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
    (4) wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

    Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

    Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

    4. Recht auf Löschung

    a) Löschungspflicht

    Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

    (1) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
    (2) Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    (3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    (4) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    (5) Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    (6) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

    b) Information an Dritte

    Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

    c) Ausnahmen

    Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

    (1) zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
    (2) zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
    (3) aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
    (4) für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
    (5) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    5. Recht auf Unterrichtung

    Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

    Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

    6. Recht auf Datenübertragbarkeit

    Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

    (1) die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    (2) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

    In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

    Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    7. Widerspruchsrecht

    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.

    Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

    Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

    8. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

    Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

    9. Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

    Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,
    (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
    (3) mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

    Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

    Hinsichtlich der in (1) und (3) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    10. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

    Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

    ----

    Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator von https://dg-datenschutz.de erstellt. Ferner diente die Musterdatenschutzerklärung, welche von Professor Dr. Thomas Hoeren und den Mitarbeitern der Forschungsstelle Recht des DFN-Vereins entwickelt (unter anderem Johannes Baur und Charlotte Röttgen) wurde, als Grundlage.


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    Stand: 31.10.2016


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